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Politik und Ökonomie im Transformationsprozess
Analyse am Beispiel Russland
Christoph Rosenberger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Johann Wimmer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.4645
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29725.07001.909660-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Rolle des politischen Führungsstils der Legislative in der Sowjetunion, beziehungsweiße Russischen Föderation im Rahmen des Transformationsprozesses des 20.Jahrhunderts bis heute spielte schon immer eine bedeutende Rolle. Wurde die Sowjetunion offiziell durch Räte, beziehungsweise das Parlament regiert, so konsolidierte sich von 1917 an ein totalitäres Regime, dass nur einer autoritären Person die Führung überließ. Im Zuge des Transformationsprozesses wurde erstmals unter Michail Gorbatschow eine Demokratisierung eingeleitet, Perestroika, Glasnost und Uskorenije sollten eine marktwirtschaftliche Demokratie etablieren. Mit dem Dilemma der Gleichzeitigkeit konfrontiert, war jedoch eine gleichzeitige Transformation unmöglich. Soziale, als auch wirtschaftliche Inkompetenz führten unter Boris Jelzin zu einer Privatisierungswelle, die einigen wenigen, so genannten Oligarchen, ungeheuren Reichtum ermöglichten. Der erste Versuch einer marktwirtschaftlichen Demokratisierung wurde mit der Finanzkrise und dem wirtschaftlichen Bankrott der Russischen Föderation im Jahr 1998/1999 beendet. Der zur Jahrtausendwende an die Macht gekommene Wladimir Putin versuchte mit einer autoritären „Demokratur“ die Wirtschaft Russlands wiederzubeleben. Auf Grund der steigenden Rohstoffpreise wurde eine Konsolidierung der russischen Wirtschaft möglich, wobei jedoch das demokratische System darunter stark gelitten hat. Es bleibt zu hoffen, dass mit dem Prinzip des Dilemmas der Gleichzeitigkeit nach der Konsolidierung der Marktwirtschaft eine Demokratisierung des politischen Systems geebnet wird.
Abstract
(Englisch)
The role of the political legislature of the Russian Federation in the transformation process of the Soviet Union in 20th century always played an important role until now. The Soviet Union was officially established by councils or parliament. It consolidated itself in 1917 to a totalitarian regime. In the course of the transformation process, Mikhail Gorbachev first tried to initiate democratization. Perestroika, Glasnost and Uskorenije sought to establish a democratic market economy. The dilemma of simultaneity however is that a simultaneous transformation is not possible. Social and economic incompetence under Boris Yeltsin led to a wave of privatization, which a few so-called oligarchs, where enabled immense wealth. The financial crisis and economic bankruptcy of the Russian Federation in the year 1998/1999 ended the first attempt at a democratic market economy Vladimir Putin came to power in the new millennium. He established an authoritarian "Democracy" to revive the economy of Russia. Due to the rising commodity prices, a consolidation of the Russian economy was possible, but the democratic system suffered heavily. It is hoped that the simultaneous dilemma of the consolidation of the market economy and democratization of the political system is successful.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
policy The transition process Russia Soviet Union
Schlagwörter
(Deutsch)
Politik Transformationsprozess Russland Sowjetunion
Autor*innen
Christoph Rosenberger
Haupttitel (Deutsch)
Politik und Ökonomie im Transformationsprozess
Hauptuntertitel (Deutsch)
Analyse am Beispiel Russland
Paralleltitel (Englisch)
Politics and economics in the transformation process ; analysis on the example Russia
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
117 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Johann Wimmer
Klassifikationen
89 Politologie > 89.05 Politische Theorie ,
89 Politologie > 89.14 Sozialismus ,
89 Politologie > 89.15 Kommunismus ,
89 Politologie > 89.32 Staatsformen, Regierungsformen
AC Nummer
AC08026106
Utheses ID
4130
Studienkennzahl
UA | 300 | | |
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