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Innovative Instrumente zum Assessment von Intellektueller Beeinträchtigung (IB)
Andrea Zeller
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Germain Weber
DOI
10.25365/thesis.46695
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11251.11926.174878-0
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Intellektuelle Beeinträchtigung (IB) hat viele Definitionen. Alle beruhen jedoch auf drei Kriterien: Defizite in intellektuellen und adaptiven Funktionen sowie dem Beginn in frühen Entwicklungsphase. Die Messung erfolgt über genormte, standardisierte Einzeltestverfahren und Verfahren zur Erfassung des adaptiven Verhaltens, welche Probleme hinsichtlich der klinischen Nützlichkeit darstellen. Aus diesem Grund wurde die GLAD, bestehend aus fünf Fragen zum Unterstützungsbedarf und 11 Zusatzfragen zur klinischen Nützlichkeit, entwickelt. Bisherige Studien konnten signifikante Zusammenhänge zwischen IQ-Werten und sozial-adaptivem Verhalten zeigen. Im Rahmen dieser Studie soll die Eignung der GLAD anhand von 40 Personen mit IB und deren BetreuerInnen untersucht werden. Die Ergebnisse der statistischen Analyse zeigen signifikante Korrelationen zwischen der GLAD und dem WIE sowie Teil 1 der ABS-RC:2. Hinsichtlich der Fragen zur klinischen Nützlichkeit der GLAD ergab die Faktorenanalyse eine Drei-Komponentenlösung. Hierbei zeigt sich, dass Faktor 1 Nützlichkeit signifikant schlechter bewertet wurde als Faktor 3 Benutzerfreundlichkeit. Das Qualifikationsniveau der BetreuerInnen korreliert signifikant mit Faktor 2 Diagnose und Faktor 3. Hinsichtlich der Hauptgütekriterien stellt die GLAD ein passendes Verfahren dar. Der Nutzen aufgrund der Benutzerfreundlichkeit ist auf jeden Fall gegeben, lediglich der Nutzen bezüglich der Kommunikation untereinander ist noch verbesserungswürdig.
Abstract
(Englisch)
There are many definitions for intellectual disability. But they all are based on three criteria: deficits in intellectual and adaptive functions and the beginning in the early development period. The measurement is performed by standardized single test methods, which are problematic in terms of utility. That’s why the GLAD was developed. It consists of five questions about the need of support and 11 additional questions about the clinical utility. Previous research shows significant correlations between IQ scores and adaptive behaviour. The primary aim of this study is to investigate the suitability of the GLAD based on 40 persons with IB and their supervisors. The results of the statistical analysis show significant correlations between the GLAD and the WIE and also part 1 of the ABS-RC:2. The factor analysis of the questions about the clinical utility shows three factors. The factor 1 utility is rated significantly worse than factor 3 usability. The qualification of the supervisors correlates significantly with factor 2 diagnosis and factor 3. Regarding the main quality criteria the GLAD is a proper tool. Due to the usability of the GLAD the utility is given. Only the utility concerning the communication among each other has to be improved.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Intellektuelle Beeinträchtigung IB Glasgow Level of Ability and Development Scale GLAD
Autor*innen
Andrea Zeller
Haupttitel (Deutsch)
Innovative Instrumente zum Assessment von Intellektueller Beeinträchtigung (IB)
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
57 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Germain Weber
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.08 Psychologische Diagnostik ,
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie
AC Nummer
AC13789611
Utheses ID
41331
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
