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Vom Schreiben als Zukunftshoffnung bis zum Schreiben in Gefangenschaft
Emil Alphons Rheinhardt - Leben und Werke eines vergessenen Autors
Bianca Maria Göhr
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Deutsch UF Französisch
Betreuer*in
Johann Sonnleitner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.46789
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13177.62907.898761-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Emil Alphons Rheinhardt (1889-1945) war ein österreichischer Autor, der in der Zwischenkriegszeit zu einer der führenden Persönlichkeiten des Literaturbetriebs in Österreich zählte. Durch seine expressionistische Lyrik und Tätigkeit als Verleger wurde er im deutschsprachigen Raum bekannt. Noch vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten emigrierte der Autor nach Südfrankreich, wo er sich dem Schreiben von historischen Biographien widmete. Im Frühjahr 1943 wurde er als politischer Gefangener von der Gestapo verhaftet und 1944 nach Dachau überstellt. Während seiner Gefangenschaft verfasste Rheinhardt Tagebücher, deren Originalmanuskripte erst Anfang des 21. Jahrhunderts entdeckt wurden und Aufschluss über Rheinhardts letzte Lebensjahre geben. Der Autor starb Ende Februar 1945 im Konzentrationslager Dachau an einer Flecktyphusinfektion. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs gerieten der Autor und sein Schaffen immer mehr in Vergessenheit. Er hinterließ ein umfangreiches literarisches Gesamtwerk, welches bis heute kaum erforscht ist. Durch das Zusammentragen der vorhandenen Sekundärliteratur und historischer Dokumente, soll in der vorliegenden Diplomarbeit E. A. Rheinhardts Biographie möglichst lückenlos rekonstruiert und alle vorhandenen Widersprüchlichkeiten geklärt werden. Weiters erfolgt die Auseinandersetzung mit drei Werken des Autors: den expressionistischen Gedichten, dem historischen Roman Der große Herbst Heinrichs IV. sowie seinen Gefängnis-Tagebüchern. Die Analyse konzentriert sich, neben den zeithistorischen Einflüssen, vor allem auf Aspekte, die auch in Rheinhardts Leben eine Rolle spielten und sich in den Werken wiederfinden: Heimat und Identität, Liebesbeziehungen sowie das Verhältnis zu Gott. Somit gibt die vorliegende Arbeit einen Überblick über das Leben, Schaffen und Wirken eines vergessenen Autors, den es gilt, neu zu entdecken.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Rheinhardt Emil Alphons Österreich Schriftsteller Herausgeber Expressionismus Emigration Frankreich Übersetzungen historische Romane Gefangenschaft KZ Dachau Vergessenheit
Autor*innen
Bianca Maria Göhr
Haupttitel (Deutsch)
Vom Schreiben als Zukunftshoffnung bis zum Schreiben in Gefangenschaft
Hauptuntertitel (Deutsch)
Emil Alphons Rheinhardt - Leben und Werke eines vergessenen Autors
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
169 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Johann Sonnleitner
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.97 Texte eines einzelnen Autors
AC Nummer
AC13727524
Utheses ID
41411
Studienkennzahl
UA | 190 | 333 | 347 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1