Detailansicht
Perspektiven auf den Handlungsspielraum österreichischer Popmusikerinnen
Raffaela Gmeiner
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Musikwissenschaft
Betreuer*in
Oskar Elschek
DOI
10.25365/thesis.46977
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11251.53151.153578-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Weibliche Popmusikerinnen sind in Österreich stark unterrepräsentiert und nicht sichtbar genug. Auch aus historischer Perspektive hat sich der Anteil weiblicher Akteurinnen im Laufe der letzten Jahrzehnte kaum erhöht. Gleichzeitig mangelt es gerade in der deutschsprachigen Musikwissenschaft an einschlägigen Forschungsarbeiten, die sich mit Frauenforschung im Bereich der Popularmusik auseinandersetzen. Die Arbeit geht zum einen der Frage nach, aus welchen Gründen es zur Unterrepräsentanz österreichischer Popmusikerinnen kommt und verknüpft dabei zahlreiche Perspektiven, um einem Gesamtzusammenhang offenzulegen. Zum anderen wird der Handlungsspielraum der Akteurinnen, sowie Grenzen bzw. Strategien der Vergrößerung untersucht. Folgt man unterschiedlichen Handlungs- und Befähigungstheorien, so werden Handlungsspielräume von Individuen stets subjektiv wahrgenommen.
Aus diesem Grund kam es zur Durchführung einer empirischen Untersuchung bzw. zu Feldforschungsarbeit: Mittels qualitativem Leitfadeninterview wurden AkteurInnen im Bereich der österreichischen Popmusik befragt. Die Gründe für die Unterrepräsentanz weiblicher Musikerinnen sind mannigfaltig und verweisen u.a. auf die relativ prekären Arbeitsverhältnisse, einen Mangel an verfügbaren Vorbildern oder die schwierige Vereinbarkeit der künstlerischen Tätigkeit mit dem weiblichen Lebenszusammenhang. Die Grenzen des Handlungsspielraums werden v.a. im Kontext ausgewählter Handlungstheorien greifbar. Andererseits können mittels praxistheoretischen Zugangs zahlreiche Strategien zur Erweiterung des Handlungsspielraums festgestellt werden.
Abstract
(Englisch)
Female pop musicians in Austria are severely underrepresented and not visible enough. Likewise, viewed from a historical perspective, the proportion of female players did not increase within the last decades. At the same time there is a lack of applicable research papers focusing on women’s issues in the field of popular music, especially in the German-speaking Musicology. On the one hand, the present paper explores the reasons for the underrepresentation of Austrian fe-male pop musicians and thereby combines various perspectives in order to cre-ate an overall context. On the other hand, the „room of manoeuvre“ („Handlungsspielraum“) of the agents is investigated, as well as their limits and their strategies to broaden their scope. According to various action theories, the room of manoeuvre is perceived subjectively by each individual.
For this reason an empirical study has been carried out: by means of a qualita-tive, guided interview, several agents in the field of Austrian pop music have been interviewed. The reasons for the underrepresentation of female musicians are manifold and point out e.g. the relatively precarious employment conditions, a lack of available role models or the difficulties in reconciling the artistic activi-ties with a certain female life context. The limits of the room of manoeuvre be-come especially apparent in the context of selected action theories. In addition, various strategies of broadening the room of manoeuvre could be detected by using a practice-theoretical approach.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
pop music Austria Austropop feminism gender studies room of manoeuvre music
Schlagwörter
(Deutsch)
Popmusik Österreich Austropop Frauenforschung Frauen Feminismus Handlungsspielraum Musik Praxistheorie
Autor*innen
Raffaela Gmeiner
Haupttitel (Deutsch)
Perspektiven auf den Handlungsspielraum österreichischer Popmusikerinnen
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
163 Seiten : Illustration, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Oskar Elschek
Klassifikationen
02 Wissenschaft und Kultur allgemein > 02.16 Wissenschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit ,
24 Theater > 24.38 Fernsehen, Hörfunk ,
24 Theater > 24.41 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
24 Theater > 24.45 Musiksoziologie ,
24 Theater > 24.55 Komponisten, Musiker, Sänger ,
24 Theater > 24.63 Unterhaltungsmusik ,
24 Theater > 24.65 Jazzmusik, Popmusik, Rockmusik ,
73 Ethnologie > 73.44 Sexualität, Geschlecht
AC Nummer
AC13749515
Utheses ID
41573
Studienkennzahl
UA | 066 | 836 | |
