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Animalographies
the representation of animal perspectives in biographical novels
Sarah Holzhacker
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Englisch UF Französisch
Betreuer*in
Julia Lajta-Novak
DOI
10.25365/thesis.47206
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16686.64801.679568-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Darstellung von Tierperspektiven in animalographies, eine, mit Ausnahme von Virginia Woolfs Flush: A Biography, noch kaum erforschte Form der Biofiktion. Für die Analyse werden die folgenden drei Werke ausgewählt: Flush: A Biography von Virginia Woolf (1933), Mitz: The Marmoset of Bloomsbury von Sigrid Nunez (1998), und Timothy; or Notes of an Abject Reptile von Verlyn Klinkenborg (2006). Um zu untersuchen wie die AutorInnen die Tierperspektive in ihrem Werk darstellen, wird nicht nur eine Literaturanalyse vorgenommen, sondern auch ein Vergleich mit den Biographien, Briefen und Tagebüchern der historischen Personen. Des Weiteren werden die Primärwerke mithilfe von human-animal studies untersucht.
Die Analyse hat gezeigt, dass die Autoren die Fakten, die aus historischen Quellen hervorgehen, selektiv eingesetzt haben, da sie, unter anderem, Geschehnisse und Erlebnisse nur dann wiederholt haben, wenn sie bedeutsam für das Leben der Tiere sind. Die Untersuchung der Erzählsituation war ein wichtiger Bestandteil der Literaturanalyse, und hat ergeben, dass der auktoriale Erzähler in Flush und der Ich-Erzähler in Timothy einen umfassenden Einblick in die tierische Perspektive gewähren, während der figurale Erzähler in Mitz kaum die Sichtweise des kleinen Affen beschreibt. Die Arbeit befasst sich ebenfalls mit dem Erlebten der Vierbeiner und es kann festgestellt werden, dass insbesondere in Flush und Timothy die Sinneswelt der Tiere beschrieben wird, und sich die Leser somit vorstellen können, wie die Vierbeiner ihre Umwelt wahrnehmen. Zuletzt soll nicht unerwähnt bleiben, dass keine der drei animalographies ein anthropozentrisches Weltbild vermittelt.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
animals literature biofiction
Schlagwörter
(Deutsch)
Tiere Literatur Biofiktion
Autor*innen
Sarah Holzhacker
Haupttitel (Englisch)
Animalographies
Hauptuntertitel (Englisch)
the representation of animal perspectives in biographical novels
Paralleltitel (Deutsch)
Animalographies: Die Darstellung von Tierperspektiven in Biofiktionen
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
86 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Julia Lajta-Novak
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.99 Literaturwissenschaft: Sonstiges
AC Nummer
AC14538287
Utheses ID
41772
Studienkennzahl
UA | 190 | 344 | 347 |
