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Non scholae, sed vitae discimus?
der Beitrag des Mathematikunterrichts zur Allgemeinbildung in der Sekundarstufe I
Lisa Melchart
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Mathematik
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Mathematik UF Psychologie und Philosophie
Betreuer*in
Andreas Ulovec
DOI
10.25365/thesis.47335
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30445.51817.571560-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Was soll Schülerinnen und Schülern an allgemeinbildenden Schulen vermittelt werden? In der vorliegenden Arbeit wird diese Frage mit besonderem Blick auf die Allgemeinbildung im Mathematikunterricht der Sekundarstufe I näher beleuchtet. Zunächst wird das Allgemeinbildungskonzept von Hans Werner Heymann ausführlich vorgestellt. Dieses basiert auf sieben Aufgaben einer allgemeinbildenden Schule, die fächerunspezifische Geltung haben. Auf welche Art und Weise diesen Forderungen speziell im Mathematikunterricht nachgekommen werden kann, wird eingehend erläutert. Um einen Einblick in verschiedene Konzepte zu gewährleisten, wird im ersten Teil dieser Arbeit zusätzlich ein Überblick über vier weitere Theorien eines allgemeinbildenden Mathematikunterrichts gegeben. Im zweiten Teil wird untersucht, inwieweit approbierte Mathematikschulbücher zu einer allgemeinbildenden Unterrichtskultur beitragen. Grundlage dafür bilden die von Hans Werner Heymann formulierten Merkmale einer allgemeinbildenden Unterrichtskultur, welche zur Entwicklung eines Kriterienkataloges für die Analyse dreier Schulbuchreihen der Sekundarstufe I herangezogen werden. Die Analyse zeigt, dass keines der betrachteten Schulbücher allen Kriterien einer allgemeinbildenden Unterrichtskultur entspricht.
Abstract
(Englisch)
What kind of knowledge should students gain in grammar schools? This diploma thesis deals with this question with a focus on general knowledge teaching that can be found in lower secondary mathematic lessons. For a better understanding, Hans Werner Heymann’s concept of general knowledge is explored in depth. The concept is formed of seven tasks that grammar schools have to fulfill, without being subject-dependent. How these requirements can be accomplished, especially in the mathematics classroom, is explained further. To gain insight into various concepts, the first part of this thesis also provides an overview of four other theories on general knowledge in mathematics lessons. In the second part an analysis of certified mathematic coursebooks is provided, and examines to what extent these coursebooks contribute to the conveyance of general knowledge. This analysis is based on characteristics of a classroom culture with a focus on general knowledge formed by Hans Werner Heymann. These characteristics are then used to develop a set of criteria for the analysis of three coursebook series for the lower secondary. The analysis shows, that none of the examined coursebooks conform to all the criteria that are representative for a classroom teaching which is based on general knowledge.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
general knowledge mathematic classes lower secondary coursebook analysis
Schlagwörter
(Deutsch)
Allgemeinbildung Mathematikunterricht Sekundarstufe I Schulbuchanalyse
Autor*innen
Lisa Melchart
Haupttitel (Deutsch)
Non scholae, sed vitae discimus?
Hauptuntertitel (Deutsch)
der Beitrag des Mathematikunterrichts zur Allgemeinbildung in der Sekundarstufe I
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
126 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Andreas Ulovec
AC Nummer
AC15001269
Utheses ID
41893
Studienkennzahl
UA | 190 | 406 | 299 |
