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Julius Corentin Acquefacques, prisonnier des rêves et arpenteur du terrain métaleptique
la métalepse narrative dans les bandes dessinées de Marc-Antoine Mathieu
Christina Ernst
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Romanistik
Betreuer*in
Birgit Wagner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.47528
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-28782.14589.579868-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Wie setzt Marc-Antoine Mathieu in seiner Serie "Julius Corentin Acquefacques, prisonnier des rêves" die narrative Metalepse als Mittel ein, um das mediale Dispositiv des Comics zu untersuchen, inwiefern bedient er sich dabei der dem Comic eigenen Erzählform und wie bringen seine Geschichten dadurch Formen der Metalepse hervor, die selbst genuin comichaft sind? Diesen Forschungsfragen geht die vorliegende Arbeit nach, indem sie dem Protagonisten Julius, der nicht nur Gefangener seiner Traumwelt, sondern zugleich deren Kafka’scher Landvermesser ist, auf seinen Erkundungen durch das metaleptische Terrain seiner Erzählung folgt, in der die narrativen Ebenen und die graphische Struktur zu diegetischen Realzeichen des Handlungsraums werden. Ausgehend von einer begrifflichen Verankerung im erzähltheoretischen Forschungsfeld wird die Metalepse in ihrer polysemiotischen Beschaffenheit in der Comicserie analysiert, welche sie zum konstitutiven gestalterischen Prinzip ihres autoreferenziellen und metafiktionalen Erzählmodus erhebt. In Mathieus Alben, die den Comicfiguren ein Bewusstsein als solche, der Erzählstruktur die Form einer Spirale oder eines Möbiusbandes und der planen Oberflächenbeschaffenheit der Panels auch diegetisch diesen Status geben, wo Bildfolgen keine sukzessive Zeitlichkeit mehr darstellen sondern zum simultan erfass- und begehbaren Raum werden und die Materialität der Seiten selbst zur handlungsimmanenten Grenzüberschreitung beiträgt, wohnt der Metalepse neben dem überwindenden auch ein generativer Moment inne: in ihr verwirklicht der Comic das Proprium seines Mediums.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Comic Metalepse Metafiktion Erzähltheorie Comictheorie Marc-Antoine Mathieu Julius Corentin Acquefacques Mise en abyme Möbiusband
Autor*innen
Christina Ernst
Haupttitel ()
Julius Corentin Acquefacques, prisonnier des rêves et arpenteur du terrain métaleptique
Hauptuntertitel ()
la métalepse narrative dans les bandes dessinées de Marc-Antoine Mathieu
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
94 Seiten : Illustrationen
Sprache
Beurteiler*in
Birgit Wagner
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.87 Besondere Literaturkategorien ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.89 Literaturtheorie: Sonstiges ,
18 Einzelne Sprachen und Literaturen allgemein > 18.23 Französische Literatur ,
21 Malerei > 21.39 Graphik: Sonstiges
AC Nummer
AC14496112
Utheses ID
42063
Studienkennzahl
UA | 066 | 149 | |
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