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Risikokommunikation am Beispiel Kernenergie
wie wird über das klassische Risikothema Kernenergie heute kommuniziert? ; eine Analyse der aktuellen politischen Positionen und des medialen Diskurses in der Schweiz und in Österreich.
Petra Cornelia Adler
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Friedrich Hausjell
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.4761
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30335.47911.223770-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit hat Risikokommunikation am Beispiel der Kernenergie zum Thema. Nachgegangen wurde der Frage, wie über das klassische Risikothema Kernenergie heute diskutiert wird. Das konkrete Erkenntnisinteresse lag darin herauszufinden, in wie weit sich die unterschiedlichen politischen Positionen zum Thema Kernenergie in der Schweiz und in Österreich in der Berichterstattung der beiden Länder widerspiegeln. Die Haltungen einzelner politischer Parteien zur Kernenergie in Österreich und in der Schweiz bzw. die mit den grundsätzlichen Einstellungen verbundenen Argumentationslinien wurden im theoretischen Teil der Arbeit im Rahmen einer Literaturstudie der Grundsatz- und/oder Positionspapieren der Parteien ermittelt. Die Untersuchung der Berichterstattung in Österreich und in der Schweiz wurde mittels einer Kombination aus qualitativer und quantitativer Inhaltsanalyse durchgeführt. Analysiert wurden insgesamt 142 Artikel aus der Österreichischen Qualitätszeitung „Der Standard“ und aus dem Schweizer Qualitätsblatt „Neue Zürcher Zeitung“. Während in Österreich alle Parteien eine strikte Anti-Atom-Haltung vertreten, ist das Thema Kernenergie in der Schweiz umstritten. Dominiert wird die Debatte auf politischer Ebene in der Schweiz derzeit von den Atombefürwortern. Die Untersuchung hat ergeben, dass sich die unterschiedlichen Einstellungen der politischen Parteien zum Thema Kernenergie in Österreich und der Schweiz tendenziell durchaus in der medialen Berichterstattung der beiden Länder widerspiegeln. Besonders deutlich war dies in jenen Artikeln, in denen eine Meinungstendenz erkennbar war. Im Standard wurden in den betreffenden Artikeln ausschließlich ablehnende Haltungen zur Kernenergie vertreten. In der Neuen Zürcher Zeitung hingegen wurde Kernenergie im Großteil dieser Texte befürwortet. In der Schweiz werden sowohl in der Neuen Zürcher Zeitung als auch auf politischer Ebene verstärkt Energiesicherheit und wirtschaftlich-finanzielle Argumente in die Diskussion eingebracht. Sicherheitstechnische Argumente sind im Standard stärker vertreten und sind auch das Hauptargument österreichischer Politiker gegen Kernenergie. Die Häufigkeit der in der Berichterstattung vorkommenden Akteure geht nicht mit der Bezugnahme auf die jeweiligen Akteure in politischen Stellungnahmen einher. Auch in der Frage, ob Atomkraft ein geeigneter Weg zur CO2-Reduktion sei, konnte nur in der Zürcher Zeitung ein Zusammenhang mit den politischen Einstellungen des Landes gefunden werden.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Risikokommunikation Kernenergie
Autor*innen
Petra Cornelia Adler
Haupttitel (Deutsch)
Risikokommunikation am Beispiel Kernenergie
Hauptuntertitel (Deutsch)
wie wird über das klassische Risikothema Kernenergie heute kommuniziert? ; eine Analyse der aktuellen politischen Positionen und des medialen Diskurses in der Schweiz und in Österreich.
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
V, 122 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Friedrich Hausjell
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.99 Kommunikationswissenschaft: Sonstiges
AC Nummer
AC08006681
Utheses ID
4235
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
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