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Bioaktivität eines neu synthetisierten Kohlensäureamids (STM2.HCl) an isolierten Meerschweinchenorganen
Christoph Ladenbauer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Pharmazie
Betreuer*in
Christian Studenik
DOI
10.25365/thesis.48158
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22769.15520.334769-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Diplomarbeit wurde am Department für Pharmakologie und Toxikologie mit dem Ziel durchgeführt eine potentielle Wirkung der neu synthetisierten Substanz STM2.HCl, sowie deren Wirkmechanismus an isolierten Organen von Meerschweinchen zu untersuchen.
STM2.HCl wurde sowohl an Organen glatter Muskulatur, wie an der Aorta descendens, dem Truncus pulmonalis und dem terminalen Ileum getestet, als auch an Organe der Herzmuskulatur, wie dem Atrium cordis dextrum und dem Musculus papillaris.
So wurde an der Aorta descendens und dem Truncus pulmonalis eine potentielle vasodilatative Wirkung untersucht.
Eine mögliche spasmolytische Wirkung konnte durch Versuche am terminalen Ileum getestet werden.
Durch Versuche am Atrium cordis dextrum konnte der Einfluss der Testsubstanz auf die Chronotropie untersucht werden. Der Effekt der Testsubstanz auf die Inotropie wurde durch Versuche am Musculus papillaris näher beschrieben.
Die betreffenden Organe wurden täglich von einem Meerschweinchen isoliert und auf eine bestimmte Art präpariert, wodurch diese in verschiedene Versuchs-Apparaturen eingebracht werden konnten. Um das Überleben der Organe zu sichern befanden sich diese während den Versuchen in einem Organbad, welches mit Nährlösung gefüllt und mit Oxymix begast wurde.
Die Zugabe der wasserlöslichen Substanz STM2.HCl erfolgte kumulativ. Begonnen wurde mit einer Konzentration von 3 μmol/l. Diese Konzentration wurde anschließend auf 10 μmol/l, dann auf 30 μmol/l und schließlich auf 100 μmol/l gesteigert. Zwischen den Konzentrations-Steigerungen wurde jeweils eine Wartezeit von 45 Minuten eingehalten.
In Abhängigkeit der Konzentration wurden isometrische Kontraktionsänderungen gemessen, welche durch einen Schreiber auf Millimeterpapier aufgezeichnet wurden. Die daraus resultierenden Kontraktionskurven wurden manuell vermessen und statistisch ausgewertet.
Durch die graphische Darstellung der ausgewerteten Daten als Konzentrations-Wirkungs-Kurve konnte zusätzlich ein Ec50 Wert ermittelt werden.
Die Testsubstanz zeigt eine moderate Vasodilatation auf die Präparate der Aorta pulmonalis, sowie der Arteria pulmonalis. Die Wirkung auf diese Organe war jedoch zu gering um einen EC50 Wert zu ermitteln.
Der spasmolytische Effekt der Testsubstanz auf die Präparate des terminalen Ileums war hingegen wesentlich stärker ausgeprägt. An diesem Organsystem konnte ein EC50 Wert von 15 μmol/l eruiert werden. Aus diesem Grund wurde auch die Untersuchung des Wirkmechanismus am terminalen Ileum durchgeführt.
STM2.HCl zeigte eine signifikant ausgeprägte Wirkung auf Präparate des Atrium cordis dextrum. Hier wurde eine starke Abnahme der Chronotropie gemessen und ein EC50 Wert von 13,8 μmol/l ermittelt.
Durch Versuche am Musculus papillaris konnte eine stark ausgeprägte, negativ inotrope Wirkung festgestellt werden. Dieser Effekt wird durch einen EC50 Wert von 3,45 μmol/l dargestellt.
Zur Durchführung der Versuche für die Untersuchung des Wirkmechanismus am terminalen Ileum wurde zuerst die eNOS mittels Nitro-L-Arginin antagonisiert. Hierbei wurden zwei Versuchsreihen mit 30 μmol/l und mit 100 μmol/l Nitro-L-Arginin durchgeführt. Dabei konnte festgestellt werden, dass die spasmolytische Wirkung der Testsubstanz auf das terminale Ileum nicht über die eNOS vermittelt wird. Die Aufklärung des Wirkmechanismus bedarf daher noch weiteren Untersuchungen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Kontraktionsmessungen Papillarmuskel rechter Vorhof Aorta Arteria pulmonalis terminales Ileum Kohlensäureamid
Autor*innen
Christoph Ladenbauer
Haupttitel (Deutsch)
Bioaktivität eines neu synthetisierten Kohlensäureamids (STM2.HCl) an isolierten Meerschweinchenorganen
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
69 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christian Studenik
Klassifikation
44 Medizin > 44.40 Pharmazie, Pharmazeutika
AC Nummer
AC13794833
Utheses ID
42538
Studienkennzahl
UA | 449 | | |
