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Motive beim Tischtennis
Verena Tellian
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Bewegung und Sport UF Mathematik
Betreuer*in
Clemens Ley
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.48375
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24579.12790.222370-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Tischtennis, eine beliebte Sportart, einerseits als Einzelsport, andererseits als Mannschaftssport, gewinnt seit dem 19. Jahrhundert immer mehr an Beliebtheit. Obwohl, das sehr junge Rückschlagspiel erstmals 1884 schriftlich erwähnt wurde, breitete es sich sehr schnell aus. Hauptsächlich wurde es früher in Frankreich, England und Deutschland gespielt. Schon nach ein paar Jahren, 1901, trat Tischtennis zum ersten Mal in Österreich in Erscheinung. Der österreichische Tischtennisverband wurde immer größer und kann jetzt von stolzen 9 Landesverbänden mit insgesamt ca. 26 500 Spieler/innen berichten. Doch nun tritt die Frage in den Raum, welche Motive bringen Leute dazu, diese Sportart überhaupt aus zu üben? Wie sind die Menschen auf die Sportart Tischtennis aufmerksam geworden? Welche negativen und positiven Erlebnisse assoziieren sie mit diesem Sport? Diese Arbeit gibt Auskunft über diese Fragen der Motive und versucht sie darzustellen, zu analysieren und am Ende zu beantworten. Hierfür benötigt es einen Tischtennis spezifischen Fragebogen, der mittels Literatur und schon erprobten Erhebungsinstrumenten erstellt worden ist. Eine Online Umfrage von letztendlich 281 Tischtennisbegeisterten aus ganz Österreich im Alter zwischen 12 und 81 soll Hilfe bieten, die Antworten auf die Fragen herauszufinden. Nach den verschiedenen Testungen der einzelnen Kategorien, stehen einige Ergebnisse parat. Herausfordernde Aufgaben und gesellschaftlich, sozialer Hintergrund bewegen unserer Befragten zur Ausübung des Tischtennissports. Ebenfalls wird das Wohlbefinden und die zu erbringende Leistung als sehr wichtig erachtet. Ein Teil einer Mannschaft zu sein, bei der Zusammenhalt und menschliches Miteinander groß geschrieben wird, aber in der man auch Herausforderungen bestehen und Leistungen erbringen muss, ist nach den erhaltenen Ergebnissen der Studie der Grund, warum so viele Österreicher/innen den Rückschlagsport Tischtennis sehr häufig und gern ausüben. Im Gegensatz zu diesen positiven Tatsachen ist es den Personen überhaupt nicht wichtig, wie sich der Sport auf die Identität, auf die Figur und auf das Aussehen eines Menschen auswirkt. Diese Werte werden an den Schluss gereiht und als nebensächlich empfunden. Auf die Sportart aufmerksam werden die Befragten größtenteils durch Freunde, Bekannte, Familie und durch die Schule. Durch die Universitäten, Medien und Angebote in Sportvereinen wird sehr wenig Kontakt zu Tischtennis hergestellt. Im Rahmen dieser Arbeit kann mit dem Berner Motive- und Zielinventar für Freizeit- und Gesundheitssport die tischtennisspezifischen Faktoren ergänzt und bestätigt werden.
Abstract
(Englisch)
Table tennis is becoming more and more popular, both as an individual sport and as a team sport. It increases in popularity since the 19th century. Although, firstly mentioned on paper in 1884, it spread very quickly. Table tennis was primarily played in France, England and Germany. However, after a few years in 1901, table tennis made its first appearance in Austria. The Austrian Table Tennis Association got bigger and can now report nine regional associations with a total of 26 500 players. What are the motifs, which make the people practice the sport? How did the people become aware of table tennis? What are the negative and positive experiences they associate with this sport? This work provides information on these questions. Moreover, it analyzes the questions and answers them at the end. Therefore, a table tennis-specific questionnaire got created in terms of literature and with already proven survey instruments. An online survey of ultimately 281 table tennis enthusiasts from all over Austria aged 12-81 provide help to find out the answers to the questions. After various tests of each category, some results appeared. Challenging tasks and social backgrounds move our sampled persons to exercise the sport table tennis. Moreover, the well-being and the resulting accomplishment is considered to be very important. Being a part of a team is very important for the cohesion and human cooperation, but there are also challenges and obstacles, which are the reasons for so many Austrians to play and like table tennis. In contrast to these facts, it is not important on how the sport effects on the identity, the figure and on the appearance of a human. These values are considered to be irrelevant. Friends, acquaintances, families and the schools are mainly the reason they got to know table tennis. Universities, the media and sports clubs are only little reasons to hear about table tennis. This work can be supplemented and confirmed with the Berner motive and target inventory for leisure and health sports.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
sports psychology table tennis
Schlagwörter
(Deutsch)
Sportpsychologie Tischtennis
Autor*innen
Verena Tellian
Haupttitel (Deutsch)
Motive beim Tischtennis
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
123 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Clemens Ley
Klassifikationen
76 Sport > 76.01 Geschichte des Sports, der Freizeit und Erholung ,
76 Sport > 76.10 Sport, Sportwissenschaft: Allgemeines ,
76 Sport > 76.13 Sportarten: Allgemeines
AC Nummer
AC14492952
Utheses ID
42737
Studienkennzahl
UA | 190 | 482 | 406 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1