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Theaterpädagogisch orientierte Dolmetschdidaktik in der Ausbildung von Sprachmittler_innen für das Asylverfahren
Evamaria Freinberger
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Internationale Entwicklung
Betreuer*in
Julia Dahlvik
DOI
10.25365/thesis.48422
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24578.16158.496561-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die defizitäre Ausbildungssituation für Menschen, die im Asylkontext dolmetschen, ist thematischer Schwerpunkt dieser Arbeit, wobei der Fokus auf theaterpädagogischer Didaktik innerhalb der bestehenden Ausbildungsmöglichkeiten liegt. Es fließen dabei Aspekte des Bildungsdiskurses ein und unter beispielhafter Heranziehung vorangegangener partizipativer Aktionsforschung wird versucht, Ausbildner_innen in transdisziplinärer Weise theoretische Hintergründe des Kommunaldolmetschens zu erschließen sowie den Weg zu theaterpädagogischen Vermittlungspraktiken zu öffnen.
Einschlägige Theorielinien und die Bezugnahme auf szenische Praxis untermauern die Verwendung theaterpädagogischer Methodik in der Dolmetschausbildung. Die Zielsetzungen der verschiedenen Curricula österreichischer Dolmetschlehrgänge und -studien werden anhand der Methode Dokumentenanalyse durchleuchtet und die Umsetzung der Zielsetzungen anhand Expert_inneninterviews ermittelt. Es ergibt sich eine integrierte Darstellung von Theorieebene, Zielformulierungen und Praxis theaterpädagogisch orientierter Dolmetschlehre.
Das Forschungsinteresse lautete, in Erfahrung zu bringen ob und wie die didaktische Methode „Theater der Unterdrückten“ tatsächlich in der bestehenden Ausbildung für Dolmetscher_innen Anwendung findet bzw. finden könnte. Ergebnis ist eine Divergenz zwischen theoretischer Argumentation und praktischer Ausführung, welche mit mangelnder theaterpädagogischer Fachkenntnis der Lehrenden und der Knappheit der zur Verfügung stehenden Ressourcen eine Erklärung findet.
Die vorliegende Masterarbeit ist als Schnittmenge von Translationswissenschaft, Pädagogik und Theaterwissenschaft gedacht, innerhalb derer ein Beitrag zur Entwicklungsforschung geleistet wird.
Abstract
(Englisch)
The european asylum system(s) and its wider contexts lack qualified interpreters whereas future asylum-interpreters face poor formation opportunities. While focusing on theater pedagogy and the respecitve didactics within the existent training institutions in Austria, educators are herein provided with the theoretic backgrounds of community interpreting as well as a scolarly view on alternative practices of instruction. These aspects are deepened by descursively recurring on institutional education and presenting an example of participatory action research with lay interpreters.
Theory and scenic practice encourage the use of theater pedagogy as a training method for interpreters. Through document analysis the curricula of different interpreter-training-programs are being reviewed for their educational objectives and means; the employment of which being assessed by interviewing experts of the field.
The result is an integrated account of the theoretical possibilities and the practical use of scenic methods in the formation of language professionals. One perceivable result is an abyss between theory and practice that is to be explained by low drama-pedagogical skilledness of educators and also scarce resources for the matter at hand.
The present thesis links various disciplinary fields (such as translation studies, educational science or dramatics) and thereby contributes to transdisciplinary development research.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Dolmetschen Asylverfahren Didaktik Theaterpädagogik Theater der Unterdrückten
Autor*innen
Evamaria Freinberger
Haupttitel (Deutsch)
Theaterpädagogisch orientierte Dolmetschdidaktik in der Ausbildung von Sprachmittler_innen für das Asylverfahren
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
III, 79 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Julia Dahlvik
AC Nummer
AC14462696
Utheses ID
42782
Studienkennzahl
UA | 066 | 589 | |
