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Die Augen-Metapher im Blick
eine Eye-Tracking Studie zur Anziehungskraft von augenförmigen Objekten
Lisa Szadai
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Kunstgeschichte
Betreuer*in
Raphael Rosenberg
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.48445
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24579.44106.928659-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die evolutionär bedingte Anziehungskraft der Augen bildet die Grundlage der vorliegenden Masterarbeit. Darauf aufbauend konnten zwei Schemata für die minimalen formalen Anforderungen von Augen entwickelt werden, von welchen jeweils eines wirksam ist, je nachdem ob ein Auge oder ein Augenpaar dargestellt wird. Außerhalb der physiognomischen Verankerung im Gesicht sind diese Schemata essentiell, um eine Erkennbarkeit als Augen zu ermöglichen und auch andere Objekte als augenförmig klassifizieren zu können. Sechs unterschiedliche Gemälde wurden aufgrund von innerbildlichen Elementen, die einerseits formale Ähnlichkeiten zu Augen besitzen, aber in verschieden starken Ausprägungen durch eine primäre Bedeutungsebene überlagert werden, ausgewählt. Der Blick von Betrachter_innen diente dabei als Indikator, um die Wirksamkeit der Augen-Schemata zu überprüfen und diese auch in Verbindung mit einer Kategorisierung der Bilder, hinsichtlich des bewussten Erkennens oder der unbewussten Anziehung von Augen-Metaphern, zu analysieren. Für die Auswertung wurden die Bildbereiche jedes Gemäldes den Kategorien „Augen in einem Gesichtszusammenhang“, „augenförmige Objekte“ und „Objekte“ zugeordnet und diese, mittels ihrer Fixationsanzahlen sowie der Fixationsdichten, gegenübergestellt. Vor allem die ersten Sekunden wurden einer genaueren Betrachtung unterzogen, da eine schnelle Reaktion auf die dargestellten Elemente ihre etwaige Dominanz anzeigt. Die gewonnenen Ergebnisse belegen eine blickbindende Wirkung von augenförmigen Objekten, die unabhängig von einem bewussten Erkennen ist. Sofern die Bilder gegenständliche Darstellungen zeigen, liegt die Wirksamkeit der augenförmigen Objekte über jener anderer Objekte, aber unter jener von Augen in einem Gesicht, während bei abstrahierten Darstellungen die augenförmigen Objekte als stark dominierend auch gegenüber den Augen in einem Gesichtszusammenhang gesehen werden können.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Blickbewegungen Augen augenförmige Objekte
Autor*innen
Lisa Szadai
Haupttitel (Deutsch)
Die Augen-Metapher im Blick
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Eye-Tracking Studie zur Anziehungskraft von augenförmigen Objekten
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
81 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Raphael Rosenberg
Klassifikationen
20 Kunstwissenschaften > 20.03 Methoden und Techniken der Kunstwissenschaften ,
77 Psychologie > 77.40 Wahrnehmungspsychologie
AC Nummer
AC13797683
Utheses ID
42804
Studienkennzahl
UA | 066 | 835 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1