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Why raising awareness is not enough
an examination of the domestic trafficking of indigenous women and girls in Canada
Vahnessa Espig
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Human Rights
Betreuer*in
Walter Schicho
DOI
10.25365/thesis.48603
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-23239.72366.426673-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Indigene Frauen und Mädchen gelten als schutzbedürftigste Bevölkerungsgruppe in Kanada. Obwohl der Anteil der Indigenen an Kanadas Bevölkerung geringer als vier Prozent ist, sind sie als Opfer von innerstaatlichem Menschenhandel überrepräsentiert. Das erhöhte Risiko, Opfer von Menschenhandel zu werden, ist nicht individuell bedingt, sondern das Ergebnis von Sexismus, kolonialen Stereotypen, sozioökonomischen Faktoren und insgesamt fehlendem Schutz durch den kanadischen Staat. Die Untersuchung des Menschenhandels dieser Gruppe bringt eine düstere Realität ans Licht – dieses Verbrechen bringt nicht eine, sondern mehrere Rechtsverletzungen mit sich. Eine historische Betrachtung sowie die Untersuchung der aktuellen Gegebenheiten zeigt, dass diese Gruppe sowohl sichtbarer als auch verborgener Unterdrückung ausgesetzt ist. Kanada hat mit der Übernahme internationaler Standards in Bezug auf Menschenhandel und der entsprechenden Anpassung des Strafgesetzbuches positive Maßnahmen gesetzt. Kanadas Engagement zeigt sich außerdem in dem Nationalen Aktionsplan zur Bekämpfung von Menschenhandel (2012-2016). Obwohl der Aktionsplan bestätigt, dass diese Gruppe besonders gefährdet ist, Opfer von Menschenhandel zu werden, fehlen die nötigen Maßnahmen zur Prävention. Bewusstseinsbildung ist ein wichtiger Schritt, um Diskussionen über ein verborgenes Verbrechen wie dieses anzuregen, aber, um das Leben von indigenen Frauen und Mädchen zu verbessern und die Risikofaktoren zu reduzieren, reicht dies nicht aus.
Abstract
(Englisch)
Indigenous women and girls are considered the most vulnerable group in Canada. Although Indigenous people living in Canada comprise of less than four per cent of the population, they are overrepresented in domestic trafficking. Their risk factors to trafficking are not of an individual cause, but that of sexism, colonial stereotypes, socio-economic factors, and overall, failure of protection from the Canadian state. Investigating trafficking of this group surfaces a grim reality – there is not one, but multiple violations surrounding this crime. Through a historical lens and examination of the current realities, this group faces both visible and hidden oppression. Canada has made positive efforts through acceding international standards on human trafficking and has aligned their Criminal Code accordingly. Further, Canada’s commitment can be seen in its National Action Plan to Combat Trafficking (2012-2016). Although the Action Plan acknowledges that this group is vulnerable to trafficking, the prevention strategies are lacking. Raising awareness is an important step in igniting discussions about a clandestine crime like this, however, to improve the lives of Indigenous women and girls and reduce their risk factors, it is not enough.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Canada Canada’s National Action Plan to Combat Trafficking Domestic trafficking Human trafficking Indigenous Women and Girls Oppression Prevention Sex trafficking
Schlagwörter
(Deutsch)
Kanada Kanadas Nationaler Aktionsplan zur Bekämpfung von Menschenhandel Innerstaatlicher Menschenhandel Indigene Frauen und Mädchen Unterdrückung Prävention Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung
Autor*innen
Vahnessa Espig
Haupttitel (Englisch)
Why raising awareness is not enough
Hauptuntertitel (Englisch)
an examination of the domestic trafficking of indigenous women and girls in Canada
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
viii, 98 Seiten : Diagramme
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Walter Schicho
Klassifikation
86 Recht > 86.85 Menschenrechte
AC Nummer
AC14524868
Utheses ID
42953
Studienkennzahl
UA | 992 | 884 | |
