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„Geflüchtete und Smartphones“ im medialen Diskurs
eine Analyse der symbolischen Repräsentationen von Macht(-verhältnissen)
Livia Ramos
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Henning Schluß
DOI
10.25365/thesis.48656
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-23239.69122.323653-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Im Sommer 2015 haben tausende Flucht_Migrierende die europäischen Grenzen erreicht. In deren Besitz, u.a. ein Smartphone. Das Smartphone, ein Symbol für Fortschritt und Wohlstand, in der Hand des/der in Westeuropa ankommenden Geflüchteten hat in Österreich und Deutschland bei vielen für Empörung gesorgt. Darauf haben unterschiedliche Online-Zeitungen mit Artikeln und Erklärungen zum Nutzen eines Smartphones im Kontext von Flucht reagiert. Anhand der Onlinezeitungsartikel wird die Problematik, die die vorliegende Arbeit behandelt, ersichtlich. Im Diskurs ‘Geflüchtete und Smartphones’ kann ein Spannungsverhältnis zwischen ‘Eigenem’ und ‘Fremdem’, erkannt werden - ein Verhältnis das ohnehin von Diskriminierung und „kulturellem Rassismus“ charakterisiert ist. In Anlehnung an dekonstruktivistische Theorien wird den im Diskurs enthaltenen migrationsbezogenen Fremdheitskonstruktionen und Machtverhältnissen nachgegangen. Die Analyse erfolgt anhand der intersektionellen Mehrebenenanalyse nach Degele und Winker (2010). Die in der Methode berücksichtigten Ebenen (Identität, symbolische Repräsentation und Struktur) und dessen Verwobenheit dienen dazu, Macht- und Herrschaftsverhältnisse aufzudecken. Diese sind wiederum ein Verweis auf Verhältnisse sozialer Ungleichheit, die es gilt zu konfrontieren und abzubauen. Der Smartphonebesitz von den Neuankommenden lässt die imaginierte Grenze zwischen ‘Wir’ und ‘Nicht-Wir’ wanken - die aus dem Diskurs zu entnehmenden Versuche diese Grenze zu (de)stabilisieren scheinen widersprüchlich, Solidarisierung mit und Rassifizierung von Geflüchteten erfolgen zeitgleich. Das Sprechen über den Anderen entpuppt sich als Machtposition.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Rassismuskritik Migrationen im Jahr 2015 Mediendiskurse Geflüchtete Smartphones Diskriminierung Intersektionalität Differenz Migrationspädagogik
Autor*innen
Livia Ramos
Haupttitel (Deutsch)
„Geflüchtete und Smartphones“ im medialen Diskurs
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analyse der symbolischen Repräsentationen von Macht(-verhältnissen)
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
123 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Henning Schluß
AC Nummer
AC14481817
Utheses ID
42998
Studienkennzahl
UA | 066 | 848 | |
