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Impacts of mobile phones on rural women's mobility in Bangladesh
a qualitative case study in the Natore district
Aurelia Haindorfer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Geographie und Wirtschaftskunde UF Spanisch
Betreuer*in
Patrick Sakdapolrak
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.48978
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30785.43276.671870-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In dieser Diplomarbeit werden die Einflüsse der Mobiltelefonnutzung auf die Mobilität von Frauen im ländlichen Bangladesch untersucht. Frauen in Bangladesch sind in ihrem Zugang zu Ressourcen, wie z.B. Einkommen, stark eingeschränkt, was unter anderem auf soziokulturelle Wertvorstellungen und Gendernormen zurückzuführen ist. Da sie oft "nur" für den Haushalt verantwortlich sind, ist auch ihre Mobilität eingeschränkt. Ihr Verhalten richtet sich nach einem soziokulturellen Konzept "Purdah", welches Genderungleichheiten und die räumliche Abgeschiedenheit von Frauen unterstützt. Daher bewegen sich Frauen seltener in den öffentlichen Raum als Männer und sind oftmals auf männliche Begleitpersonen angewiesen. Mangelnde Mobilität kann nicht nur den Zugang zu Ressourcen verhindern, sondern auch soziale Isolation verstärken. Die Nutzung von Mobiltelefonen kann eine wichtige Rolle spielen, da der Zugang zu Ressourcen erleichtert wird und soziale Kontakte gestärkt werden können. "Virtuelle Mobilität" kann räumliche Distanzbarrieren umgehen und dadurch physische Mobilität reduzieren. Das Mobilitätsverhalten sowie der Zugang zu und die Nutzung von Mobiltelefonen von Frauen werden aufgrund qualitativer Interviews analysiert, um solche Zusammenhänge und Einflüsse zu untersuchen. Es wurde erkannt, dass sich Frauen die weder mobil noch sozial eingebunden sind, ein Mobiltelefon wünschen um soziale Kontakte zu pflegen. Denen gegenüber stehen Frauen, die regelmäßig beruflichen Aktivitäten außerhalb des Hauses nachgehen, und daher eine erhöhte Mobilität aber auch eine verstärkte Mobiltelefonnutzung aufweisen. Diese Frauen sind dadurch gewissermaßen autonomer, obwohl auch sie Mobilitätseinschränkungen erleben. Außerdem beeinflussen Mobiltelefone das Sicherheitsgefühl von Frauen unterwegs, da sie in Notfällen jemanden anrufen könnten. Das kann dazu führen, dass sie sich autonomer und unbegleitet bewegen können.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
mobility physical mobility virtual mobility mobile phones mobile phone usage gender inequalities rural Bangladesh purdah
Schlagwörter
(Deutsch)
Mobilität Physische Mobilität Virtuelle Mobilität Mobiletelefone Mobiltelefonnutzung Genderungleichheiten Ländliches Bangladesch
Autor*innen
Aurelia Haindorfer
Haupttitel (Englisch)
Impacts of mobile phones on rural women's mobility in Bangladesh
Hauptuntertitel (Englisch)
a qualitative case study in the Natore district
Paralleltitel (Deutsch)
Einflüsse von Mobiltelefonen auf die Mobilität von Frauen im ländlichen Bangladesch : eine qualitative Fallstudie im Natore Distrikt
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
135 Seiten : Diagramme
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Patrick Sakdapolrak
Klassifikationen
74 Geographie > 74.09 Sozialgeographie ,
74 Geographie > 74.21 Asien
AC Nummer
AC14467780
Utheses ID
43289
Studienkennzahl
UA | 190 | 456 | 353 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1