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Die Fotografische Sammlung von Bronisław Piłsudski im Museum für Völkerkunde Wien
Werdegang Piłsudskis vom Verbannten zum Forscher ; Analyse der Bilder
Zuzanna Wilczynska
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Thomas Fillitz
DOI
10.25365/thesis.4862
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29733.04403.803253-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Im Jahr 2006 habe ich Gelegenheit bekommen, im Museum für Völkerkunde in Wien ein Praktikum im Archiv der Abteilung Fotos und Dokumente zu absolvieren. Die Fotografien werden nur noch selten auf die herkömmliche Art und Weise produziert – die Digitalisierung der Bilder und des Filmes ist heutzutage zum Alltag geworden. Im Rahmen dieser Diplomarbeit beschäftige ich mich mit Fotografien aus den Jahren 1900 – 1906 des polnischen Forschers Bronisław Piłsudski, der als Verbannter und später als Forscher auf der Insel Sachalin die Welt und das Leben der Indigenen fotografiert hat.
Ziel meiner Arbeit war es, die fotografische Sammlung Piłsudskis in Wien, die 192 Bilder umfasst, nach Kategorien zu sortieren und mit Text zu vervollständigen, um die Bilder und deren Thematik besser kennen zu lernen. Außerdem zeige ich, dass die Bilder nicht zufällig gemacht wurden, sondern dass Piłsudski als Forscher ganz bewusst die Kamera in seine Forschung integriert hat, um die sich ständig verändernde Welt auf den Bildern zu präsentieren. Obwohl er sich vor seiner Verbannung nicht mit der Ethnologie beschäftigt hat, hat er es unter harten Bedingungen geschafft, sich durch seine ständige und selbstständige Weiterbildung als Forscher zu entwickeln und zu etablieren. Was seine Forschung so wichtig macht ist, dass die von Piłsudski fotografierten und auf den Bildern festgehaltenen Menschen, deren Kultur und Sitten sich sehr verändert haben. Das gesammelte Material von Piłsudski ist oft ausschlaggebend sowohl für die Indigenen als auch für die Forscher, die sich mit dem früheren und dem heutigen Sachalin beschäftigen. Es sollte auch nicht vergessen werden, dass Fotografie heutzutage ein Werkzeug ist, das sehr geschätzt wird in Kreisen der Anthropologen, Historiker und anderer Forscher – das war aber nicht immer so. Um die Jahrhundertwende, als Piłsudski auf Sachalin bei den Indigenen lebte und tätig war, war es nicht so üblich, eine Kamera zu benutzen. Die Bilder sind jedoch alle von ihm aufgenommen worden und mit Titeln beschrieben, dies macht ihn zu einem der Pioniere in diesem Bereich.
Meine Arbeit habe ich in mehrere Teile strukturiert die über die Visuelle Anthropologie und ihre Methode, die Biografie von Bronisław Piłsudski und die Sammlung Piłsudski im Völkerkundemuseum in Wien mit Schlussfolgerungen zur Sammlung und sieben ausgewählten Bildbeispielen aus dem Völkerkundemuseum in Wien behandelt.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Museum für Völkerkunde in Wien Sammlung Piłsudski
Autor*innen
Zuzanna Wilczynska
Haupttitel (Deutsch)
Die Fotografische Sammlung von Bronisław Piłsudski im Museum für Völkerkunde Wien
Hauptuntertitel (Deutsch)
Werdegang Piłsudskis vom Verbannten zum Forscher ; Analyse der Bilder
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
131 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Thomas Fillitz
Klassifikationen
73 Ethnologie > 73.05 Ethnologische Museen ,
73 Ethnologie > 73.29 Materielle Kultur: Sonstiges
AC Nummer
AC07681513
Utheses ID
4332
Studienkennzahl
UA | 307 | | |
