Detailansicht
Posthumanism and its influence on representations of death, life after death, and the dead in selected cyberpunk novels
Alexandra Kleinrath
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Anglophone Literatures and Cultures
Betreuer*in
Eva Zettelmann
DOI
10.25365/thesis.49137
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-27473.28440.673759-2
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit untersucht das Konzept des Posthumanismus in Bezug auf die Darstellung des Todes, des Lebens nach dem Tod und die Beziehung zwischen den Lebenden und den Toten in ausgewählten Cyberpunk-Romanen. Da Posthumanismus in Zusammenhang mit Literatur ein relativ neues Konzept ist, möchte ich zu der bestehenden, wenn auch spärlichen, Forschung beitragen, indem ich sie auf Science-Fiction-Werke anwende, die mindestens einen wichtigen Handlungsbogen enthalten, der sich hauptsächlich mit dem Jenseits beschäftigt. In dieser Arbeit werde ich vier ausgewählte Werke dieses Genres analysieren, die sich mit der Frage des Lebens nach dem Tod vor dem Hintergrund neuer technologischer Möglichkeiten beschäftigen: William Gibsons Neuromancer (1984) und Mona Lisa Overdrive (1988), Kevin Wayne Jeter's Noir (1998) , Richard Morgan's Altered Carbon (2002). Der Schwerpunkt liegt auf der vergleichenden Analyse des gemeinsamen Themas der Romane: die Vermeidung des vollständigen Todes und die Erweiterung des, wenn auch körperlosen, Lebens; im posthumanen Sinne die Transzendenz des biologischen menschlichen Körpers und seiner natürlichen Grenzen. Ich werde argumentieren, dass die porträtierten Nachleben, die mit Hilfe der Wissenschaft geschaffen wurden, der Ort sind, an dem Träume und Alpträume über die Verlängerung des Lebens inszeniert sind. Ich möchte untersuchen, wie jeder Autor das Thema vorstellt und behandelt, wie spezifische Fragen, die sich aus diesen imaginären Existenzen ergeben, behandelt werden und welche Lösungen angeboten werden. Zu diesem Zweck werde ich das theoretische Konzept des Posthumanismus und das Foucault'sche Konzept „Biopower“ oder Biopolitik anwenden. Beide Konzepte sind für dieses Thema relevant, da sie Fragen zum Konzept des „Menschen“ und der Machtdynamiken, welche die „Menschheit“ prägen, unter Berücksichtigung des jüngsten technologischen und biomedizinischen Fortschritts aufwerfen. Ein veränderter Diskurs des Körpers wird einen veränderten Diskurs des Todes erfordern, und die Aussicht auf ein verlängertes Leben sowie die Möglichkeit der körperlosen Existenz führen wiederum zu einer Diskussion über die Grenzen der Menschheit. Auch in einer posthumanistischen Welt mit einer erweiterten Definition der Menschheit und den entsprechenden sozialen und kulturellen Veränderungen prognostiziere ich, dass der biopolitische Diskurs weitgehend den gleichen Zielen dient.
Abstract
(Englisch)
This paper examines the concept of posthumanism in regards to the representation of death, life after death, and the relationship between the living and the dead in selected cyberpunk novels. Posthumanism being a relatively new concept, I wish to add to the existing if sparse research by applying it to science fiction works that contain at least one major story arc dealing primarily with the afterlife. In this thesis, I will analyse four selected works of this genre dealing with the question of life after death against the background of new technological opportunities: William Gibson's Neuromancer (1984) and Mona Lisa Overdrive (1988), Kevin Wayne Jeter's Noir (1998), Richard Morgan's Altered Carbon (2002). The focus is on the comparative analysis of the common theme of the novels: the evasion of complete death and the extension of, albeit bodiless, life; in the posthuman sense, the transcendence of the biological human body and its natural limit. I argue that the portrayed afterlives, created with the help of science, are the location where dreams and nightmares about the extension of life are enacted. I wish to investigate how each author imagines and treats the topic, how specific issues which arise from these imagined states of existence are dealt with, and what solutions are offered. For this purpose, I will employ the theoretical concept of posthumanism and the Foucauldian concept of biopower or biopolitics. Both concepts are relevant to this topic as they raise questions as to the concept of ‘human’, the power dynamics which shape ‘humanity’, all while taking into account recent technological and biomedical progress. A changing discourse of the body will necessitate a changed discourse of death, and the prospect of extended life as well as the possibility of bodiless existence in turn lead to a discussion of the limits of humanity. Even in a posthumanist world with a broadened definition of humanity and the corresponding social and cultural changes, I predict that biopolitical discourse will largely serve the same objectives.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
posthumanism biopolitics Foucault cyberpunk William Gibson K. W. Jeter Richard Morgan
Schlagwörter
(Deutsch)
Posthumanismus Bipolitik Foucault Cyberpunk William Gibson K. W. Jeter Richar Morgan Science Fiction
Autor*innen
Alexandra Kleinrath
Haupttitel (Englisch)
Posthumanism and its influence on representations of death, life after death, and the dead in selected cyberpunk novels
Paralleltitel (Deutsch)
Der Einfluss des Posthumanismus auf die Darstellung des Todes, des Lebens nach dem Tod und der Toten in ausgewählten Cyberpunk-Romanen
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
93 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Eva Zettelmann
Klassifikationen
AC Nummer
AC15100696
Utheses ID
43428
Studienkennzahl
UA | 066 | 844 | |
