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Stopp Cyberbullying – was dann?
Johannes Payer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Christiane Spiel
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.49247
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-27561.09977.315469-7
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ziel der vorliegenden Arbeit war es herauszufinden, ob eine eventuelle technische Sperre, die Cyberbullyinghandlungen unmöglich machen würde, einen Beitrag zur Eindämmung von Cyberbullyinghandlungen leisten könnte oder ob es dadurch zu einem vermehrten Auftreten von direktem Bullying kommen würde. Dazu wurden mittels eines Onlinefragebogens 166 Schüler und Schülerinnen im Alter von 10 bis 20 Jahren befragt, wie sie auf eine technische Sperre, die ab sofort wirksam sein würde und typische Cyberbullyinghandlungen wie das Versenden von gemeinen Nachrichten, Bildern und Videos unmöglich machen würde, reagieren würden. Neben der Hauptfragestellung wurden Einflussfaktoren wie der Migrationshintergrund, die Motivation für aggressives Verhalten, die Involviertheit bezüglich direktem und Cyberbullying in Form von Täterschaft und Opferdasein erhoben, die sich auf die mögliche Wirksamkeit der Sperre auswirken könnten. Die Auswertung ergab, dass eine technische Sperre durchaus wirksam sein könnte, jedoch deuten die Ergebnisse darauf hin, dass sich nur jene Personen von Cyberbullyinghandlungen abhalten lassen würden und zukünftig nicht auf direkte Bullyinghandlungen zurückgreifen würden, die sich ausschließlich als CybertäterInnen deklarierten. Jene Personen jedoch, die Spaß als Motivation für aggressives Verhalten ansehen, würden bei Inkrafttreten einer technischen Sperre zukünftig vermehrt auf direkte Bullyinghandlungen zurückgreifen. Die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit deuten darauf hin, dass eine technische Sperre zwar nicht die bisher erfolgreichen Strategien gegen Cyberbullying ersetzen kann, jedoch einen kleinen Beitrag zur Bekämpfung von Cyberbullying leisten könnte.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Cyberbullying Cybermobbing Prävention von Cyberbullying Technische Sperre gegen Cyberbullying
Autor*innen
Johannes Payer
Haupttitel (Deutsch)
Stopp Cyberbullying – was dann?
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
55 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christiane Spiel
Klassifikation
77 Psychologie > 77.93 Angewandte Psychologie
AC Nummer
AC14550779
Utheses ID
43532
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
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