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Mose in der Tradition des jüdischen Rabbinertums und der christlichen Patristik
eine Untersuchung am Textbeispiel des Midrash Shemot Rabbah und der Exodus Homilien des Kirchenvaters Origines
Andreas Koch
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Katholisch-Theologische Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Katholische Religionspädagogik
Betreuer*in
Agnethe Siquans
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.49310
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30432.18680.892987-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit Mose in der jüdischen und christli-chen Tradition. Die leitende Forschungsfrage lautet: Ob und inwieweit hat eine gegen-seitige Beeinflussung und/oder Abgrenzung der jeweils jüdischen und christlichen Tra-ditionen stattgefunden. Das Forschungsprojekt wird an Ex 1,1-2,22, das die Geburt und die Jugendjahre des Mose erzählt, am Midrash Shemot Rabbah aus der rabbinischen Tradition und den Exodus Homilien I und II des Kirchenvaters Origenes durchgeführt. Die Arbeit gliedert sich in vier Teile. Der erste Teil legt Ex 1,1-2,22 auf Grundlage von einschlägigen Exoduskommentaren aus der jüdischen und christlichen Theologie in Hinblick auf die Person Mose aus. Im zweiten Teil erfolgt ein Vergleich mit den Deu-tung und Interpretationen des Midrash Shemot Rabbah, der eine ausführliche Textbear-beitung des jüdischen Midrash umfasst. Der dritte Teil geht auf die Exodus Homilien I und II des Kirchenvaters Origenes ein. Origenes gehört zweifelsohne zu den herausragendsten Kirchenväter der Antike. Ähn-lich wie im zweiten Teil wird dabei auf den Text der Homilien eingegangen. Im vierten Teil wird die leitende Forschungsfrage in Hinblick auf vorliegende Studien ausführli-cher untersucht. Vorausblickend kann gesagt werden, dass in Bezug auf eine mögliche gegenseitige Beeinflussung jüdischer und christlicher Traditionen, höchstwahrschein-lich auf christlicher Seite bejaht werden kann. Die christlich-patrisische Bibelhermeneu-tik wurde in Hinblick auf die Methodik nachweislich vom Rabbinismus geprägt. Auf jüdischer Seite gab es vermutlich, den Ausführungen von Stemberger folgend, eine be-wusste Abgrenzung vom aufstrebenden und gesellschaftlich dominierenden Christen-tum in der Zeit der Antike bis zum frühen Mittelalter. Ob, es z.B. regen Austausch zwi-schen Rabbinen und Origenes bzw. eine gegenseitige Beeinflussung beider Zugänge zu Person des Mose gegeben hat, wird von Wissenschaftlern unterschiedlich „beantwor-tet“. Einige Forscher gehen davon aus, dass es persönliche Kontakte und einen intensi-ven Austausch zwischen Rabbiner und Kirchenväter gab. Andere hingegen verneinen das. Aufgrund der Situation des Judentums in der Antike kann man eher davon ausge-hen, dass keine Anregungen aus patristischer Bibelhermeneutik übernommen wurden. Jedenfalls kann man das am Beispiel des Kirchenvater Origenes nachweisen. Der Schluss der Arbeit gibt einen Überblick über die angestellten Überlegungen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Altes Testament Mose Rabbinertum Patristik
Autor*innen
Andreas Koch
Haupttitel (Deutsch)
Mose in der Tradition des jüdischen Rabbinertums und der christlichen Patristik
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Untersuchung am Textbeispiel des Midrash Shemot Rabbah und der Exodus Homilien des Kirchenvaters Origines
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
1, 114 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Agnethe Siquans
Klassifikationen
11 Theologie > 11.24 Jüdisch-christliche Beziehungen ,
11 Theologie > 11.30 Bibel: Allgemeines ,
11 Theologie > 11.34 Exegese, Hermeneutik
AC Nummer
AC14515020
Utheses ID
43590
Studienkennzahl
UA | 066 | 793 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1