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Standortbezogene LehrerInnenfortbildung und deren Auswirkungen
Indikatoren für nachhaltige Schulentwicklung
Wolfgang Huber
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Dr.-Studium der Philosophie Pädagogik
Betreuer*in
Tamara Katschnig
DOI
10.25365/thesis.49321
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14929.17401.685773-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Durch die österreichweite Einführung des Schulversuches zur Neuen Mittelschule (NMS) als Regelschule neben dem Gymnasium für die Sekundarstufe I durch das bmukk im Schuljahr 2013/14 und die Entwicklung von bundesländerspezifischen Modellen (z.B. Neue Niederösterreichische Mittelschule – NNÖMS und die Wiener Mittelschule WMS) wurden an den Schulstandorten zahlreiche Fortbildungsveranstaltungen (organisiert von den Pädagogischen Hochschulen) für LehrerInnen durchgeführt. Der Forschungsgegenstand dieser Arbeit stellt die Evaluierung der Wirksamkeit (Nachhaltigkeit im Unterricht) von Fortbildungsveranstaltungen an Neuen Mittelschulen (NMS) an je zwei ausgewählten Schulstandorten in NÖ und Wien dar.
Zunächst werden die Themen Schul- und Unterrichtsentwicklung, Schulprofilierung und Qualitätsentwicklung in Schulentwicklungskonzepten aus der Literatur näher erörtert und neue Erkenntnisse zur Wirksamkeit der LehrerInnenfortbildung aus aktuellen Studien vorgestellt. Auch die Evaluationsstudien zur Einführung der NMS von EDER et al. (2015, BIFIE) und die NOESIS-Studie (Längsschnittstudie des Instituts für Bildungswissenschaft der Universität Wien, 2016) stellen eine wesentliche Diskussionsgrundlage für die Arbeit dar. Anhand gelungener Modelle aus einigen europäischen Nachbarländern wird die Wirkung von LehrerInnenfortbildung im Rahmen von Schulentwicklung aufgezeigt.
Inwieweit sich besondere Kennzeichen (Indikatoren) aus der Sicht von Lehrpersonen an ausgewählten Schulstandorten feststellen lassen, die auf eine nachhaltige Wirkung von LehrerInnenfortbildung (SCHILF) auf ihren Unterricht hinweist, ist Gegenstand der Untersuchung. Für das Forschungsdesign wird ein mehrphasiges und mehrperspektivisches Konzept entwickelt. Die quantitativen Daten einer Befragung von LehrerInnen (n = 36) werden mit den Forschungsdaten aus der Literatur verglichen. Zur Triangulation werden mittels Leitfadeninterviews (zwei pro InterviewpartnerIn im Abstand von 4 Monaten) die Folgewirkungen (Indikatoren) von Fortbildungsveranstaltungen (schulinterne LehrerInnenfortbildung SCHILF) ermittelt. Die aufgezeichneten Fallgeschichten werden transkribiert, anonymisiert und nach dem Kodieren ausgewertet. Die elektronische Auswertung erfolgt mittels der Programme SPSS 24 und MAXQDA 11.
Es werden einige Kennzeichen (Indikatoren) ermittelt, die auf Nachhaltigkeit von schulinternen LehrerInnenfortbildungen schließen lassen. Teamarbeit und Teamteaching an den Standorten sowie die Faktoren Passung, Vernetzung und die Unterstützung durch die Schulleitung im Rahmen von SCHILF-Veranstaltungen wirken sich nach Meinung der Lehrpersonen förderlich auf den Unterricht aus.
Aus den Erkenntnissen der Arbeit werden einige Vorschläge für die Erhöhung der Wirksamkeit von LehrerInnenfortbildungsformaten in der Mikroebene Unterricht abgeleitet.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
LehrerInnenfortbildung Nachhaltigkeit Neue Mittelschule Schulentwicklung
Autor*innen
Wolfgang Huber
Haupttitel (Deutsch)
Standortbezogene LehrerInnenfortbildung und deren Auswirkungen
Hauptuntertitel (Deutsch)
Indikatoren für nachhaltige Schulentwicklung
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
566 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*innen
Tamara Katschnig ,
Stefan Hopmann
Klassifikation
81 Bildungswesen > 81.92 Berufliche Weiterbildung
AC Nummer
AC14508077
Utheses ID
43601
Studienkennzahl
UA | 092 | 297 | |
