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Heat stress effects on reproductive success and phenology in two different forest types near „Thermenlinie“ in Austria
Aaron Griesbacher
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Naturschutz und Biodiversitätsmanagement
Betreuer*in
Josef Greimler
DOI
10.25365/thesis.49324
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14928.76772.415259-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Verschiedene Untersuchungen weisen darauf hin, dass eine globale Erhöhung der Temperatur unterschiedlich große Effekte auf Regionen in dem nächsten Jahrhundert haben wird. In Europa wird bis Ende dieses Jahrhunderts mit einem Temperaturanstieg von bis zu 5.5°C gerechnet, was zu schwer abschätzbaren ökologischen Folgen führen wird. Viele wissenschaftliche Arbeiten haben sich mit diesem Thema, vor allem im globalen Kontext, auseinander gesetzt. Wie die ökologischen Folgen für Regionen sind, wurde bisher jedoch nur spärlich behandelt. Für die Wiener Umgebung gab es Anfang dieses Jahrhunderts besonders trockene Jahre, mit hohen Temperaturen und wenig Niederschlag, was manche Arten an den Rand ihrer Dürrehärte gedrängt hat. Welchen Impakt extreme Trockenheit und Hitze auf vegetative und reproduktive Teile von Pflanzen haben, ist auf lokaler Ebene nicht ausreichend erforscht. Um mehr Erkenntnisse dieser Auswirkungen für die Wiener Umgebung zu erfahren, wurden in den Jahren 2015 und 2016 phänologische Daten gesammelt. Dafür wurden zwei Waldflächen mit unterschiedlicher Exposition aber ähnlicher Artenzusammensetzung ausgewählt und der vegetative und generative Verlauf jeder Art und in weiterer Folge im Zusammenhang mit den Faktoren Temperatur und Niederschlag ausgewertet.
Für die Versuchsflächen konnte gezeigt werden, dass in dem heißen Jahr 2015 im Sommer blühende Arten Probleme hatten, funktionsfähige Diasporen auszubilden (Früchte, Samen). Im Frühling blühende Arten hingegen reagierten tendenziell auf die wärmeren Tage im Winter damit, dass der Blühzeitpunkt nach vorne verschoben war.
Sehr hohe Temperaturmaxima während der Jahre führten dazu, dass die Blätter mancher Pflanzenarten frühzeitig vergilbten bis hin zu einem total Blattabwurf im Sommer, andere Arten konnten keine funktionsfähigen Samen ausbilden was ebenfalls auf den großen Hitzestress deutet. Es konnte gezeigt werden, dass Arten mit einer Präferenz für kühlere und/oder feuchtere Habitate, besonders häufig entweder früh blühten oder Probleme hatten ihren generativen Zyklus zu schließen. Diese Erkenntnisse werfen die Fragen auf, ob bei weiterer Temperaturerhöhung und häufigeren extremen Maximaltemperaturen Pflanzengesellschaften noch stärker reagieren, gewisse Arten verdrängt werden und sich womöglich die Artenzusammensetzung ändert.
Abstract
(Englisch)
Global warming does not affect the different parts of the world in the same intensity. For Europe a projection of up to 5.5°C till the end of this century is expected, leading to yet unknown ecological responses and consequences. A considerable amount of scientific research was conducted already about this topic on global scale, however, local scale observations are lacking for many areas. Extraordinary high temperatures around Vienna in the early years of this century pushed some species to a threshold of their heat tolerance. To get an overview if drought events affect vegetative and reproductive performance of plants, in this work the vegetative and generative course as well as species performance of two similar forest communities was evaluated. For this purpose, in the years 2015 and 2016 data of two plots with different aspects in the Vienna Woods, close to the south-western border line of Vienna, were recorded and analysed.
For the local scale at least, it could be shown that in the year 2015 summer flowering species had problems to build normally developed reproductive organs (seeds, fruits). Further-on, in the following year 2016, spring flowering species showed tendencies to start flowering earlier than expected..
Elevated temperatures through the year led to early yellowing and leaf dropping in some species, others seemed not to be able to withstand heat peaks, mounting in problems in building normally developed seeds. Species with both, conspicuous vegetative and generative responses showed a general preference to colder and/or more humid habitats raising the question whether in further scenarios plant community changes might happen on local scale.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Phenology heat stress effects reproduction success temperature change
Schlagwörter
(Deutsch)
Phänologie Reproduktionserfolg Temperaturstress Klimawandel
Autor*innen
Aaron Griesbacher
Haupttitel (Englisch)
Heat stress effects on reproductive success and phenology in two different forest types near „Thermenlinie“ in Austria
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
IV, 46 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Josef Greimler
Klassifikationen
42 Biologie > 42.38 Botanik: Allgemeines ,
42 Biologie > 42.90 Ökologie: Allgemeines
AC Nummer
AC14480127
Utheses ID
43604
Studienkennzahl
UA | 066 | 879 | |
