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Der Einfluss der Synchronisation auf die sprachliche Konstruktion von Geschlechterstereotypen am Beispiel der TV-Serie "Sex and the City"
Andrea Grausenburger
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Übersetzen Englisch Französisch
Betreuer*in
Klaus Kaindl
DOI
10.25365/thesis.49355
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30432.08511.785463-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Arbeit geht der Frage nach, ob und wie sich die englische Originalfassung und die deutsche Synchronfassung der Episode „Pick a Little, Talk a Little“ der 6. Staffel der bekannten US-Fernsehserie „Sex and the City“, hinsichtlich der sprachlichen Darstellung von Geschlechterstereotypen unterscheiden. Die Untersuchung gliedert sich in vier theoretische Kapitel und einen Analyseteil. Der theoretische Teil gibt zunächst einen Überblick über die wichtigsten Einflüsse der Geschlechterforschung auf die Translationswissenschaft. In einem weiteren Kapitel werden Lesearten von Geschlecht, Geschlechterrollentheorien sowie Theorien betreffend Geschlechterstereotypen behandelt. Drittens werden ausgewählte Aspekte der Filmsynchronisation, wie etwa Bearbeitungsphasen und die Rolle von Synchronität und Äquivalenz, beleuchtet. Ein weiteres Kapitel stellt die Serie „Sex and the City“ vor und geht dabei auf Entstehung, Seher_innenprofil und Rezeption sowie auf die widersprüchliche Darstellung von Geschlechterrollen in der Serie ein. Im fünften, praktischen Abschnitt werden, basierend auf einem Transkript, die einzelnen Szenen der Episode mittels qualitativer Inhaltsanalyse auf Abweichungen bei der sprachlichen Darstellung geschlechtsspezifischer Global- und Sprachstereotype zwischen Original- und Synchronfassung analysiert. Abschließend werden die Abweichungen hinsichtlich ihrer Effekte auf den Textsinn beschrieben sowie hinsichtlich möglicher ihnen zugrundeliegender, auf Geschlecht bezogener, Werte und Normen der Zielkultur interpretiert.
Abstract
(Englisch)
The present study investigates how the English and the (synchronised) German version of the episode „Pick a Little, Talk a Little“ of the popular U.S. television series „Sex and the City“ (Season 6), differ regarding the manifestation of gender-specific global and speech-related stereotypes in the film dialogues. It contains four theoretical chapters and one analysis section. The theoretical part starts out by detailing the crucial influences of Gender Studies on Translation Studies. In the second part, gender concepts and theories concerning gender roles and gender stereotypes are elaborated on. The third chapter deals with relevant aspects of film synchronisation, such as production steps, synchrony as well as with the role of equivalence. The last theory chapter introduces the series „Sex and the City“ by providing information on its beginnings, viewer profiles and reception as well as its contradictory presentation of gender roles. Based on a transcript, the practical chapter finally provides a content-based analysis of the episode‘s dialogues by trying to establish how the English and the German versions differ regarding the manifestation of gender-specific global and speech-related stereotypes, how this affects text meaning, and thirdly, how this might reflect gender-related norms and values of the target culture.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Translation gender sex film sychronisation
Schlagwörter
(Deutsch)
Translation Gender Filmsynchronisation
Autor*innen
Andrea Grausenburger
Haupttitel (Deutsch)
Der Einfluss der Synchronisation auf die sprachliche Konstruktion von Geschlechterstereotypen am Beispiel der TV-Serie "Sex and the City"
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
161 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Klaus Kaindl
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.45 Übersetzungswissenschaft
AC Nummer
AC15197312
Utheses ID
43632
Studienkennzahl
UA | 060 | 342 | 345 |
