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Das Niederösterreichische Schulmodell aus der Sicht der Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufe I
eine empirische Untersuchung
Roland Ernst
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Stefan Hopmann
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.4901
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29930.00383.947265-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Im Niederösterreichischen Schulmodell sollen grundsätzlich alle SchülerInnen der 5. und 6. Schulstufe gemeinsam unterrichtet werden. Nach den im SchOG § 7a (2) festgelegten Bestimmungen haben die SchülerInnen nach der 4. Volksschule allerdings nach wie vor die Wahl zwischen einer allgemeinbildenden höheren Schule und einer Modell(haupt)schule bzw. einer herkömmlichen Hauptschule. Der Kern des Modells liegt in einem ausgeprägten System der Differenzierung und Individualisierung. Schwerpunkte sind Individualisierendes Lernen, Fächerübergreifendes Arbeiten, Zusatzangebote, Offenes Lernen, Neustrukturierung der schulischen Lernzeiten, LehrerInnenjahrgangsteams und ganztägige schulische Betreuung. Ab dem Schuljahr 2009/10 starten in ganz Niederösterreich 46 Hauptschulen mit der Pilotphase. Das Niederösterreichische Schulmodell wird vom Landesschulrat für Niederösterreich als mögliche Lösung für die Mittelstufenproblematik (unausgewogenen SchülerInnenströme, soziale Selektion, wenig zufrieden stellender Leistungsoutput) angesehen. Im Rahmen der vorliegenden Diplomarbeit wird empirisch der Frage nachgegangen, wie weit das Niederösterreichische Schulmodell diesem Anspruch aus Sicht der LehrerInnen der Sekundarstufe I gerecht wird. Im ersten Teil der Arbeit wird der Versuch unternommen mögliche Ursachen aufzuspüren, die zu den Modellversuchen und zu einer erneuten Gesamtschuldebatte führten. Dabei wird dem Wandel der Gesellschaft und seine Folgen auf die Institution Schule besonderer Augenmerk geschenkt. Die empirische Untersuchung ergab, dass die Mehrheit der LehrerInnen das Niederösterreichische Schulmodell negativ beurteilt. Vor allem die heterogenen Lerngruppen werden als Nachteil gesehen. Die pädagogischen Innovationen im Bereich der Unterrichtsorganisation und Unterrichtsgestaltung werden hingegen positiv aufgefasst.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Niederösterreichisches Schulmodell Neue Mittelschule
Autor*innen
Roland Ernst
Haupttitel (Deutsch)
Das Niederösterreichische Schulmodell aus der Sicht der Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufe I
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine empirische Untersuchung
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
202 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Stefan Hopmann
Klassifikationen
81 Bildungswesen > 81.05 Bildungsforschung ,
81 Bildungswesen > 81.10 Bildungspolitik: Allgemeines ,
81 Bildungswesen > 81.12 Entwicklung des Bildungswesens ,
81 Bildungswesen > 81.13 Bildungsplanung ,
81 Bildungswesen > 81.21 Soziale Ungleichheit im Bildungswesen ,
81 Bildungswesen > 81.42 Unterrichtsorganisation, Ausbildungsorganisation ,
81 Bildungswesen > 81.52 Lernleistung ,
81 Bildungswesen > 81.70 Bildungssysteme, Bildungsinstitutionen: Allgemeines ,
81 Bildungswesen > 81.76 Sekundarstufe I ,
81 Bildungswesen > 81.94 Bildungssysteme, Bildungsinstitutionen: Sonstiges
AC Nummer
AC07711059
Utheses ID
4369
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
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