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Über die Zusammenarbeit mit den Eltern in der Frühförderung hörbeeinträchtigter Kinder
ein Vergleich aktueller Elternberichte mit dem "Brief einer Mutter" von Hanni Holthaus
Ingrid Kluger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Wilfried Datler
DOI
10.25365/thesis.4906
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29862.29470.629853-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Vor mehr als 30 Jahren begann die „institutionalisierte Frühförderung“ behinderter Kinder. Von Anfang an wurde in diesem Arbeitsfeld die Zusammenarbeit mit den Eltern als ein integraler Bestandteil gesehen. Das Studium der Fachliteratur zu diesem Thema lässt die Feststellung zu, dass es immer wieder Diskussionen darüber gab und gibt, wie diese Zusammenarbeit aussehen kann und soll.
Ein wichtiger Anstoß für die Abkehr vom „Ko-Therapeutenmodell“ und für die Entwicklung eines „Kooperationsmodells“ war der „Brief einer Mutter“ von Hanni Holthaus (1983). Ihre sehr klar auf den Punkt gebrachte Kritik ist Grundlage dieser Arbeit und daraus wurden zwei Forschungsfragen abgeleitet: Sind die von Holthaus 1983 geäußerten Kritikpunkte auch in aktuellen Elternberichten über die Frühförderung ihrer hörbeeinträchtigten Kinder zu finden? Welche Frühfördermaßnahmen wurden von den Eltern in ihren Beiträgen als hilfreich, positiv und entlastend beschrieben?
Zur Beantwortung der beiden Fragen wurde die Methode der qualitativen Inhaltsanalyse gewählt. Erfahrungsberichte von Eltern hörgeschädigter Kinder aus Fachzeitschriften der Jahrgänge 1996-2006 sowie aus einigen Sammelbänden wurden auf Aussagen zur Frühförderung hin untersucht. Diese Aussagen wurden einem Transformationsprozess unterzogen, um sie danach bestimmten Kategorien zuordnen zu können, welche zur Beantwortung der beiden Forschungsfragen erstellt wurden.
In den Erfahrungsberichten von Eltern hörgeschädigter Kinder konnten Aussagen gefunden werden, die sich zum Teil mit jenen von Holthaus decken. In Bezug auf die Beantwortung der zweiten Forschungsfrage kann festgestellt werden, dass sich die Zusammenarbeit mit den Eltern positiv verändert hat. Die von Experten in der Fachliteratur geforderte Kooperation und der partnerschaftliche Umgang wurden umgesetzt und von den Eltern als große Hilfe und Entlastung empfunden.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Frühförderung Elternarbeit Hörbeeinträchtigung
Autor*innen
Ingrid Kluger
Haupttitel (Deutsch)
Über die Zusammenarbeit mit den Eltern in der Frühförderung hörbeeinträchtigter Kinder
Hauptuntertitel (Deutsch)
ein Vergleich aktueller Elternberichte mit dem "Brief einer Mutter" von Hanni Holthaus
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
128 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Wilfried Datler
AC Nummer
AC07682867
Utheses ID
4374
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
