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Black Metal
zur Darstellung von People-of-Color im Musikvideo des Metal
Martin Philipp Czerniak
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Theater-, Film- und Medientheorie
Betreuer*in
Manfred Öhner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.49666
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16839.81772.566167-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit mit dem Titel „Black Metal – Über die Darstellung von People-of-Color in Musikvideos des Metal“ beschäftigt sich in erster Linie mit der Visualisierung von vorwiegend nicht-weißen Musiker*innen des Genres Metal anhand deren veröffentlichten Musikvideos. Dieses ist mehr als andere audio-visuelle Medien dieser Zeit durch seinen alltäglich gewordenen Konsum im Bezug auf seine Repräsentationspolitik prägend. Da Videoclips jedoch in ihrem jeweiligen sozio-kulturellen Kontext rezitiert und in gewisser Weise reproduziert werden, ist ein zentrales Anliegen dieser Arbeit, eine zeitgenössische Soziologie der Metalheads zu bewerkstelligen. Einleitend wird das Musikvideo in seinen zwei Perspektiven – zum einen als Kunstwerk und zum anderen als Verkaufsvehikel der Musik – betrachtet, um im Anschluss daraus einen endgültigen Definitionsversuch zu unternehmen und seine kulturelle Bedeutung auszuweisen. Um die repräsentationspolitische Logik der Musikvideos darlegen zu können, beschäftigt sich diese Arbeit zunächst mit seiner Funktion und Ästhetik, die dieses Medium innerhalb des Metal-Diskurses innehat. Im Zuge dieser ersten genaueren Untersuchung, die mittels Musikvideoanalyse ausgewählter Beispiele bestimmte ästhetische Strategien im Metal darlegt, wird die Performativität sowohl der Blackness als auch der Metalheads betrachtet. Dabei sind drei unterschiedliche Strategien in der Verhandlung der Blackness im Metal auszumachen, die sie ausstellen, verneinen oder mit dem Metal-Image verbinden. Im zweiten Teil dieser Arbeit wird, aufbauend auf dieser ersten medientheoretischen Perspektive, Metal zunächst musikwissenschaftlich verortet, wobei mit Elflein und Walser an dieser Stelle auf die Nähe des Blues und damit auf die Vereinnahmung einer schwarzen Kulturpraktik hingewiesen wird. Ein Hauptanliegen dieser Arbeit ist die soziologische Bestimmung dieser Subkultur und eine wissenschaftliche Aktualisierung bereits etablierter Forschung. Fachliteratur von Weinstein und Walser, sowie Roccor und Diaz-Bone dienen dabei als Referenzwerke, deren soziologische Analysen auf ihre Aktualität untersucht und erweitert werden. Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Evolution des zu Beginn als weiß postulierten Metal hin zu einem sehr heterogen-pluralistischen Musikgenre aufzuzeigen. Evident wird diese Entwicklung in der genauen Betrachtung einiger Videoclips und deren Einbettung innerhalb der Szene.
Abstract
(Englisch)
Entitled “Black Metal – The Visualization of People-of-Color in Metal Music Videos”, this thesis explores the display of mainly non-white metal musicians in their released music videos. More than other media of this time, the music video has due to its everyday consumption, become an important transmitter of its politics of representation. Given the fact that video clips are cited and in some way reproduced in their specific socio-cultural context, one main goal of this thesis is to accomplish a contemporary sociology. As an introduction, music videos will be analyzed with regards to their two perspectives – on the one hand as a piece of art and on the other as a promotional tool for the musician or band – in order to approach a definition and to prove their cultural significance. To argue the politics of representation’s logic behind chosen music videos, this master thesis takes a look at the music video’s function and aesthetic within the discourse of metal scene. As a result of this first precise survey that will show specific aesthetic strategies in metal by analyzing particular music videos, a closer examination of performativity of Blackness as well as Metalheads will be conducted. By doing so, three different strategies of Blackness’ negotiation can be identified which either display, neglect or relate it to the metal image. In the second part of this thesis, following the results of the theoretical analysis, metal is located in its context of musical science, which reveals its original connection to blues and its appropriation of a black cultural practice. One main focus is the sociological determination of the metal subculture and an academic actualization of existing research. Research papers by Weinstein and Walser as well as Roccor and Diaz-Bone are used as reference materials which are investigated and extended. The main aim of this master thesis is to examine the evolution of the, at first sight prevalently white, metal to a reveal a very heterogenic and pluralistic musical genre. An analysis of selected video clips and their embedding within the scene will exemplify this development.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
heavy metal music video media blackness
Schlagwörter
(Deutsch)
Heavy Metal Musikvideo Medien Blackness
Autor*innen
Martin Philipp Czerniak
Haupttitel (Deutsch)
Black Metal
Hauptuntertitel (Deutsch)
zur Darstellung von People-of-Color im Musikvideo des Metal
Paralleltitel (Englisch)
Black Metal
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
146 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Manfred Öhner
Klassifikationen
21 Malerei > 21.98 Mediale Kunst ,
24 Theater, Film, Musik > 24.30 Film: Allgemeines ,
24 Theater, Film, Musik > 24.45 Musiksoziologie ,
24 Theater, Film, Musik > 24.65 Jazzmusik, Popmusik, Rockmusik ,
24 Theater, Film, Musik > 24.75 Musiktheorie ,
71 Soziologie > 71.30 Soziale Gruppen: Allgemeines
AC Nummer
AC14505512
Utheses ID
43908
Studienkennzahl
UA | 066 | 582 | |
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