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The Women Porteadoras
a Phenomenon of the Socio-Economic Gap at the Border between Ceuta and Morocco
Lopez Teresa Iglesias
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Individuelles Masterstudium Globalgeschichte
Betreuer*in
Birgit Englert
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.49669
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16839.76391.990874-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Eine zwei sehr ungleiche Gebiete teilende Grenze ist der ideale Ort für die Entwicklung einer florierenden informellen Ökonomie. Sowie Kleinhandel und Schmuggel, als auch Drogenund Menschenhandel finden auf unterschiedlichen Ebenen der Intensität weltweit statt und nehmen unterschiedlichste Formen in ihrer Ausprägung an. Ein auf beiden Seiten der Grenze tolerierter, bzw. akzeptierter Schmuggel unterschiedlichster Waren ist jedoch nicht allzu verbreitet und stellt eine Ausnahme dar. Der grenzüberschreitende Handel zwischen Marokko und Spanien, speziell von der unabhängigen Stadt Ceuta ausgehend, hat in seiner Form aus seinen Ausmaßen während der letzten Jahre einen Grad erreicht, mit dem seine augenscheinlich informelle Praxis alle Eigenschaften einer formalen, offiziell abgesegneten Tätigkeit angenommen hat. Tausende marokkanischen Frauen passieren täglich die panischmarrokanische Grenze, um schwere Bündel bestehend aus allerlei Gütern aus der spanischen Enklave an den marokkanischen Markt zu liefern. Diese Frauen wurde auch der Name porteadoras gegeben, was aus dem spanischen als Warenträgerin übersetzt werden kann. Dabei tragen sie während ihres Marsches über die Grenze nicht nur das Gewicht der schweren Bündel, sondern auch das der degradierenden und erniedrigenden Arbeitsbedingungen ihrer Arbeit. Dabei sind sie konstant Subjekt einer konstanten Verletzung ihrer Menschenrechte. Im Anschluss wird die von den Frauen getragene Ware in ganze Marokko verkauft und hunderttausende Menschen bestreiten durch die Arbeit der Frauen direkt oder indirekt ihren eigenen Lebensunterhalt. Die vorliegende Masterarbeit analysiert die Situation der porteadoras um in einem ersten Schritt zu zeigen, inwieweit es zu einer Entwicklung hin zu derart asymmetrischen Arbeitsverhältnissen kommen kann. In einem zweiten Schritt soll veranschaulicht werden, inwiefern die informelle Arbeit der porteadoras potentiell formalisiert, bzw. legalisiert werden könnte und welche Maßnahmen dabei ergriffen werden müssten. Dabei wird bewusst auch die Fragestellung miteinbezogen, ob die porteadoras selbst überhaupt eine Formalisierung ihrer Arbeit wünschen, vor allem um dabei auch potentielle daraus resultierende negative Konsequenzen auf die Lebensumstände der Frauen zu berücksichtigen. Auf dieser Analyse aufbauend werden Handlungsempfehlungen für eine Verbesserung der Arbeitsbedingen der porteadoras formuliert, damit diese ihre Arbeit in einem würdevolleren Umfeld vollrichten können.
Abstract
(Englisch)
A border separating two widely unequal areas is the ideal ground for informal economic activities to flourish. From petty trade, to smuggling, to drug and human trafficking, it happens in different scales, in similar forms, in many different places around the world. Yet the case of the smuggling of merchandise as an established practice widely acknowledged and tolerated by the authorities on both sides of the border is not so common. The cross-border trade between Morocco and Spain, specifically the autonomous city of Ceuta, is taking place in such scale and numbers and since many years that its apparent informality practically has all the features of formality. Thousands of Moroccan women, called porteadoras, are daily crossing the border to bring massive bulks filled with merchandise back to Morocco. Carrying it on their back, bearing not only the weight of the bulk but also the weight of the degrading and humiliating conditions of their job, the women are subjected to a constant violation of their human rights. The merchandise is then sold throughout the whole country and hundreds of thousands of people make directly or indirectly their living from it. This master’s thesis proposes to analyse the situation of the women porteadoras to elucidate on one hand how such a situation is possible, and on the other hand, it seeks to present how such apparently informal work could potentially be formalized and through which means. Exploring whether the women themselves desire such formalization, it also aims at examining the consequences that could stem from it, and provides recommendations to attain a better situation with dignified work conditions for the porteadoras.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Porteadoras Border Socio-economic Gap Morocco Spain Ceuta Women
Schlagwörter
(Deutsch)
Porteadoras Grenze Sozio-ökonomische Kluft Marokko Spanien Ceuta Frauen
Autor*innen
Lopez Teresa Iglesias
Haupttitel (Englisch)
The Women Porteadoras
Hauptuntertitel (Englisch)
a Phenomenon of the Socio-Economic Gap at the Border between Ceuta and Morocco
Paralleltitel (Deutsch)
Die weiblichen Porteadoras: Ein Phänomen der sozio-ökonomischen Kluft zwischen Ceuta und Marokko
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
145 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Birgit Englert
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.08 Sozialgeschichte ,
15 Geschichte > 15.09 Wirtschaftsgeschichte ,
15 Geschichte > 15.34 Europäische Geschichte 1492-1789 ,
15 Geschichte > 15.35 Europäische Geschichte 1789-1815 ,
15 Geschichte > 15.36 Europäische Geschichte 1815-1914 ,
15 Geschichte > 15.37 Europäische Geschichte 1914-1945 ,
15 Geschichte > 15.38 Europäische Geschichte nach 1945 ,
15 Geschichte > 15.66 Spanien, Portugal ,
15 Geschichte > 15.91 Nordafrika ,
71 Soziologie > 71.31 Geschlechter und ihr Verhalten
AC Nummer
AC14489551
Utheses ID
43911
Studienkennzahl
UA | 067 | 805 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1