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Sind Frauen sprachbegabter als Männer?
Versuch einer Erklärung des hohen Frauenanteils im Dolmetschberuf
Christina Mayer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Dolmetschen Spanisch Französisch
Betreuer*in
Franz Pöchhacker
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.49697
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22033.83113.767452-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit ist der hohe Frauenanteil im Dolmetschberuf. Daraus resultiert die folgende Forschungsfrage: Sind Frauen sprachbegabter als Männer? Anhand einer Recherche wissenschaftlicher Arbeiten wird zuerst erarbeitet, ob und wie sich Männer und Frauen in ihren kognitiven Fähigkeiten unterscheiden. Im nächsten Schritt wird versucht, eine Erklärung dafür zu finden: Es wird analysiert, wie sich Hormone auf die Entwicklung des Gehirns auswirken, wie sich männliches und weibliches Gehirn morphologisch unterscheiden und welche Auswirkungen die Lateralisierung hat. Zusätzlich wird versucht, die Unterschiede durch die Sozialisierung hinsichtlich der Geschlechterrollen zu erklären. Zum Schluss wird aus der Perspektive der Berufswahl dargestellt, warum einige Berufe einen höheren Frauenanteil aufweisen als andere. Zusammenfassend zeigt die Arbeit, dass biologische Gegebenheiten wie auch Umwelteinflüsse die Kognition beeinflussen und formen. Es lässt sich allerdings nicht klar beweisen, dass Frauen von Natur aus sprachbegabter sind als Männer. Eher deutet es darauf hin, dass Sprachfertigkeiten in der westlichen Kultur eher Frauen als Männern zugeschrieben werden und Teil der Geschlechterrollen sind.
Abstract
(Englisch)
Starting point of this thesis is the high percentage of women in the profession of interpreters. The result is the following question: Do women have a talent for languages? A research of scientific results should first show, if and how men and women differ in their cognitive functions. The next step is finding an explanation for this: The influence of hormones on the brain, the morphological differences of the male and female brain and the effects of different lateralisation are analysed. In addition, the role socialisation plays in the process of differentiation of gender roles is explained. Finally, the thesis should show, why some professions show a higher percentage of women and others do not. In conclusion, it is not only nature, but also nurture that forms cognitive abilities. It is not possible to prove that women have a natural talent for languages. It seems rather that language competence is seen as a female feature in the Western culture and part of the female gender role.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Sprache Dolmetschen Frauenanteil
Autor*innen
Christina Mayer
Haupttitel (Deutsch)
Sind Frauen sprachbegabter als Männer?
Hauptuntertitel (Deutsch)
Versuch einer Erklärung des hohen Frauenanteils im Dolmetschberuf
Paralleltitel (Englisch)
Are women more talented when it comes to language competence? Attempt to explain the high percentage of women in the profession of interpreting
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
80 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Franz Pöchhacker
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft ,
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.99 Geisteswissenschaften allgemein: Sonstiges
AC Nummer
AC15225330
Utheses ID
43939
Studienkennzahl
UA | 065 | 351 | 345 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1