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The Vertical Dimension in Art and Face Perception
Metaphors, Embodiment, and Viewing Angle
Lars-Michael Schöpper
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Helmut Leder
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.49723
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22034.27660.490178-7
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Metapher- und Embodimentforschung fand, dass Konzepte von Affekt mit der vertikalen Dimension verbunden sein könnten: diese konzeptuelle Passung kann als „positiv = hoch oder oben“, und „negativ = niedrig oder unten“ zusammengefasst werden. Wir haben untersucht, ob—kongruent mit dem genannten Konzept—emotional valente Kunstwerke mehr gemocht werden, wenn zu ihnen herauf- oder herabgeschaut wird. Im alltäglichen Leben schauen wir auf andere Gesichter herauf oder herab; dabei sind Männer üblicherweise größer als Frauen. Aufbauend auf Forschung zu Betrachtungswinkeln auf (männliche und weibliche) Gesichter, haben wir untersucht, ob es männliche Gesichter attraktiver macht, zu ihnen hinaufzuschauen, und ob es weibliche Gesichter attraktiver macht, zu ihnen hinabzuschauen. Da eine durchschnittliche Frau zu einem durchschnittlichen Mann heraufschaut, sowie entsprechend andersherum, sollte diese Interaktion auch mit dem Geschlecht der Versuchsperson interagieren. In dieser Studie bewerteten Versuchspersonen Kunstwerke bezüglich Gefallen, Valenz, Vertrautheit und Qualität, und Gesichter bezüglich Attraktivität, Vertrautheit und Wollen (das Gesicht kennenzulernen). Diese wurden in zwei verschiedenen Höhen präsentiert, niedrig und hoch, und die Augenhöhe der Versuchspersonen wurde gemessen. Bezüglich der Fragestellung bei den Kunstwerken, fanden wir einen Effekt des Betrachtungswinkels, nach dem Kunstwerke zu denen heruntergeschaut wurde, als qualitativ hochwertiger eingestuft wurden. Bei explorativen Analysen fanden wir Interaktionen mit z.B. Vertrautheit und Geschlecht der Versuchsperson. Einige von diesen Ergebnissen waren inkongruent mit dem, was wir erwartet hatten, und mögliche, alternative Konsequenzen von Kopfneigung werden diskutiert. Bezüglich der Gesichter fanden wir keinen Einfluss des Betrachtungswinkels. Ergebnisse und Limitationen bezüglich des Studiendesigns, inklusive der Vor- und Nachteile solch eines „realen“ Settings, werden diskutiert.
Abstract
(Englisch)
Research on metaphors and embodiment suggests, that concepts of affect might be associated with the vertical dimension: this conceptual mapping can be summarized as “positive = high/ up”, and “negative = low/ down”. We investigated, if—congruent with that mapping—emotionally valent artworks might be liked more when looked up or down at. Additionally, in everyday life we look up or down at other faces; usually men are taller than women. Building up on research on viewing angles towards (male and female) faces, we investigated if looking up at men and looking down at women might make them appear more attractive. Since an average woman looks up at an average man and vice versa, it was assumed that this interaction would interact with participant’s sex, too. In this study, participants rated artworks re-garding liking, valence, familiarity, and art quality, and faces regarding attractiveness, famili-arity, and wanting (willingness to approach). Those were presented in two different height, low and high, and eye height of every participant got measured. For the artworks, regarding the research question, revealed an effect of viewing angle, in that looking down at artworks increased their quality. In exploratory analyses, we found interactions with, for example, familiarity and participant’s sex. Some of those results were incongruent with what we expected, and possible alternative consequences of head tilt are discussed. For faces, we found no influence of viewing angle. Results and limitations of the study design, including advantages and disadvantages of such a “real” setting, are discussed.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Verticality Metaphors Affect Artworks Embodiment Conceptual Metaphor Theory Body posture Viewing Angle Body Height Eye Height Faces Attractiveness
Schlagwörter
(Deutsch)
Vertikalität Metaphern Affekt Kunstwerke Embodiment (Verkörperung) Conceptual Metaphor Theory Körperhaltung Betrachtungswinkel Körperhöhe Augenhöhe Gesichter Attraktivität
Autor*innen
Lars-Michael Schöpper
Haupttitel (Englisch)
The Vertical Dimension in Art and Face Perception
Hauptuntertitel (Englisch)
Metaphors, Embodiment, and Viewing Angle
Paralleltitel (Deutsch)
Die vertikale Dimension in der Kunst- und Gesichtswahrnehmung: Metaphern, Embodiment und Betrachtungswinkel
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
90 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Helmut Leder
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.05 Experimentelle Psychologie ,
77 Psychologie > 77.31 Kognition ,
77 Psychologie > 77.40 Wahrnehmungspsychologie ,
77 Psychologie > 77.49 Allgemeine Psychologie: Sonstiges
AC Nummer
AC14484954
Utheses ID
43962
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1