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(Un)Zuverlässigkeit in Mind-Game Movies
Beate Buchmair
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Theater-, Film- und Medientheorie
Betreuer*in
Christian Schulte
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.49768
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10958.65131.181366-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
„Mind-game, played with movies“184 - Diese Beschreibung reflektiert sehr treffend, um welche Art von Filmen es sich bei dem Phänomen Mind-Game Movies handelt. Neben der Erläuterung dieses Genres bildet das Konzept unzuverlässigen Erzählens das Herzstück der vorliegenden Arbeit. Die Fragestellungen, welche diese Arbeit diskutiert, beschäftigen sich mit Konzepten filmischer Unzuverlässigkeit und damit wie diese implizit und / oder explizit markiert werden sowie dem daraus resultierende Angriff auf das Grundvertrauen, welches vom Publikum gegenüber filmischen Bilder vorherrschend ist. Es werden verschiedenste Strategien der Irreführung sowie deren Auswirkungen erläutert und anhand der beiden Filme Shutter Island (2010) und Who am I (2014) veranschaulicht. Um die Wirksamkeit und Funktionen unzuverlässiger Erzählstrukturen zu verdeutlichen, werden im Vergleich dazu Schemata klassischer Hollywood-Erzählungen skizziert. Anhand der Analysen kann festgestellt werden, dass mehrere Möglichkeiten bestehen, Unzuverlässigkeit zu evozieren und diese nicht ausschließlich, wie im literarischen Konzept, an einem konkreten Erzähler festgemacht werden können, sondern von den Darstellungsmöglichkeiten, welche sich durch das Medium Film erschließen, abhängig sind.
Abstract
(Englisch)
„Mind-game, played with movies“185 - This Description reflects quite accurately, what kind of films the phenomenon Mind-Game Movies deals with. Apart from defining this genre, the concept of unreliable narration represents the actual core of this paper. The questions discussed in this paper, concern concepts of filmic unreliable narration and in how far they are explicitly and / or implicitly labeled and the resulting attack on the basic trust, people have in filmic produced pictures/on the basic human trust against filmic produced pictures. The different strategies to mislead the audience and the resulting consequences will be illustrated and applied to the two movies Shutter Island (2010) and Who am I (2014). To highlight both the efficacy and functionality of unreliable narration, the schemes of classical hollywood narration will be outlined to offer a comparison. Based on the analysis of the two aforementioned movies it can be stated, that there are more possible ways to evoke unreliability, without blaming it on one specific narrator. It also depends on the aesthetic patterns and conventions, which filmic images additionally offer/contribute.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Mind-Game Movies
Schlagwörter
(Deutsch)
Mind-Game Movies Unzuverlässiges Erzählen
Autor*innen
Beate Buchmair
Haupttitel (Deutsch)
(Un)Zuverlässigkeit in Mind-Game Movies
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
113 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christian Schulte
Klassifikationen
24 Theater, Film, Musik > 24.34 Filmgattungen, Filmsparten ,
24 Theater, Film, Musik > 24.37 Film: Sonstiges
AC Nummer
AC15226386
Utheses ID
44002
Studienkennzahl
UA | 066 | 582 | |
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