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Untersuchung der Güte zweier generischer Fragebögen zur Ermittlung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität von HIV-infizierten Menschen
Lucia Franziska Meszaros
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Reinhold Jagsch
DOI
10.25365/thesis.49985
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-23063.07789.937461-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Meine Masterarbeit behandelt den Zusammenhang zwischen HIV und gesundheitsbezogener Lebensqualität (gLQ). Genauer gesagt wurde die Güte zweier generischer Instrumente, nämlich die „Short Form Health Survey (SF-36) und das „Notthingham Health Profile“ (NHP), die zur Erfassung der gLQ geeignet sind, an HIV-positiven Menschen untersucht. Mit Hilfe einer Krankheitsaktivitätsskala wurden die Untersuchungspersonen in vier Krankheitsaktivitätsgruppen unterteilt, von keine Symptome spürbar bis Symptome sind stark spürbar. Des Weiteren wurden die Fragen untersucht, ob sich HIV-positive Menschen von nicht-HIV-positiven Menschen hinsichtlich ihrer gLQ unterscheiden und ob es Unterschiede in der gLQ zwischen singulär belasteten HIV-positiven Menschen und multipel belasteten HIV-positiven Menschen gibt.
Die Datenerhebung fand im Zeitraum von vier Wochen im April 2016 statt und wurde mittels eines per Hand auszufüllenden Fragebogens, der die SF-36, das NHP, eine Krankheitsaktivitätsskala und soziodemografische Daten beinhaltete, durchgeführt. Der Fragebogen wurde in der HIV-Ambulanz im AKH, in einer spezialisierten Arztpraxis und im AIDS Hilfe Haus Wien aufgelegt.
Bei der Stichprobe handelte es sich um 100 HIV-positive Frauen (29%) und Männer (71%) im Alter zwischen 21 bis 55 Jahren. Die Testpersonen waren zum Zeitpunkt zu 88% in antiretroviraler Therapie.
Für alle drei Fragestellungen konnten die dazu gehörenden Nullhypothesen verworfen werden. Das heißt, HIV-positive Menschen leiden unter einer niedrigeren gesundheitsbezogenen Lebensqualität als nicht-HIV-positive Menschen, vor allem im psychischen Bereich. Singulär belastete HIV-positive Menschen geben an, eine höhere gesundheitsbezogene Lebensqualität zu haben als Menschen, die neben einer HIV-Infektion an noch mindestens einer weiteren Krankheit leiden. Die SF-36 eignet sich etwas besser als das NHP, um gesundheitsbezogene Lebensqualität bei HIV-positiven Menschen zu untersuchen, weil sie bessere Reliabilitätswerte aufweist, eine geringere Rate an Bodeneffekten sowie eine bessere Diskriminanzfähigkeit, gemessen mittels Receiver-Operating-Characteristics-Kurven, basierend auf der Einteilung nach Krankheitsaktivitätswerten.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Gesundheitsbezogene Lebensqualität HIV-positiv
Autor*innen
Lucia Franziska Meszaros
Haupttitel (Deutsch)
Untersuchung der Güte zweier generischer Fragebögen zur Ermittlung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität von HIV-infizierten Menschen
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
54 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Reinhold Jagsch
Klassifikation
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie
AC Nummer
AC15021678
Utheses ID
44200
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
