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Sozialkritik im Kriminalroman
Gesellschaft, Identität und Gewalt am Beispiel von Jakob Arjouni und Jean-Claude Izzo
Christina Maria Kastner
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Vergleichende Literaturwissenschaft
Betreuer*in
Norbert Bachleitner
DOI
10.25365/thesis.50172
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10959.10335.760754-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Dem beobachtbaren Trend hin zu literaturwissenschaftlichen Forschungen rund um das Genre des Kriminalromans folgend fokussiert auch die vorliegende Masterarbeit diese Gattung, indem sie die Frage nach dem Zusammenhang von Gesellschafts- und Gewaltdarstellungen und möglichem Migrationshintergrund der handelnden Figuren als zentralen Untersuchungsgegenstand definiert.
Für die Analyse wurden dafür die Werke zweier Autoren unterschiedlicher europäischer Länder ausgewählt: Jakob Arjouni beschreibt in seiner fünfbändigen Reihe rund um Kemal Kayankaya die Lebenssituation des deutschtürkischen Privatdetektivs in Frankfurt, wo dieser zwischen hochpolierten Bankenvierteln und tristen Absteigen seine Fälle zu lösen versucht. Ihm gegenübergestellt wird die Marseille-Trilogie Jean Claude Izzos, der seinen flic Fabio Montage in der südfranzösischen Einwanderer-Metropole in einen Kampf gegen die Mafia schickt, welcher als Rahmenhandlung für Diskussionen sozialer Ungerechtigkeit, menschlicher Abgründe und tief verwurzelter Vorurteile dient.
Die zwei forschungsleitenden Fragestellungen hierfür sollen klären, inwiefern Sozialkritik im Hinblick auf die Gesellschaftsdarstellung stattfindet und inwieweit die jeweilige Gesellschaftsschicht die Täter-Opfer-Konstellation beeinflusst.
Erstere bezieht sich auf Fragen nach dem Verhältnis der einzelnen AkteurInnen zur Romangesellschaft, während sich die zweite Forschungsfrage mit der aktiven und passiven Besetzung der Opfer- und Täterfiguren auseinandersetzt. Hierbei soll außerdem der Faktor des Migrationshintergrundes einzelner Charaktere miteinbezogen werden, indem nach einer möglichen positiven oder negativen Konnotation dieser Figuren geforscht wird.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Sozialkritik Kriminalroman Gesellschaft Identität Gewalt
Autor*innen
Christina Maria Kastner
Haupttitel (Deutsch)
Sozialkritik im Kriminalroman
Hauptuntertitel (Deutsch)
Gesellschaft, Identität und Gewalt am Beispiel von Jakob Arjouni und Jean-Claude Izzo
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
111 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Norbert Bachleitner
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.96 Vergleichende Literaturwissenschaft: Sonstiges
AC Nummer
AC14515772
Utheses ID
44366
Studienkennzahl
UA | 066 | 870 | |
