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Personelle Dystopie - Das Verhältnis von Körper, Macht und Identität bei adoleszenten künstlichen Menschen in der Future Fiction
eine vergleichende Analyse am Beispiel von Charlotte Kerners "Blueprint", Mary E. Pearsons "Zwei und dieselbe" und John M. Cusicks "Girl Parts"
Christina Huber
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Deutsche Philologie
Betreuer*in
Murray Gordon Hall
DOI
10.25365/thesis.50237
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13768.54455.517363-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit soll der Frage auf den Grund zu gehen, wie sich die dystopischen Züge der Future Fiction im Hinblick auf das adoleszente Individuum zeigen, genauer gesagt, im Hinblick auf adoleszente künstliche Menschen. Im Fokus steht dabei das Verhältnis von Körper, Macht und Indentität, wobei als Ausgangspunkt die Theorie dient, dass sich die dystopischen Züge der Future Fiction, bei künstlichen Menschen, in Beziehung zu ihren künstlich hergestellten Körpern äußern.
Die Arbeit folgt dabei folgendem Aufbau: Im theoretischen Teil dieser Arbeit, werden zunächst einige Begriffe wie Science Fiction, Future Fiction, Dystopie, künstlicher Mensch, Adoleszenz und Macht geklärt, wobei für letzteres die theoretischen Auseinandersetzungen von Michel Foucault, aber auch jene von Judith Butler herangezogen werden. Im praktischen Teil dieser Arbeit, werden darauf folgend drei Texte zur Analyse herangezogen, welche nach Kriterien gewählt wurden, welche einen Vergleich erlauben. Erstens, die Texte sind der Jugendliteratur zugeordnet und lassen sich ebenfalls als Adoleszenzroman klassifizieren. Zweitens, die Handlung ist in der Zukunft angesiedelt und kreist um eine weibliche, adoleszente Protagonistin. Drittens, die Protagonistin ist als künstlicher Mensch einzuordnen.
Wie die Analyse belegt, zeigen sich die dystopischen Züge der Future Fiction beim adoleszenten künstlichen Menschen in Beziehung zu seinem künstlichen Körper. Die Schöpfung zu einem gewissen Zweck bringt für die Protagonistinnen ein Leben in einem Machtgefälle, teilweise sogar unter gewissen Zwängen, mit sich. Obwohl die künstlichen Körper den Ausgangspunkt der personellen Dystopie bilden, findet jedoch auch die Auflehnung gegen die ihnen auferlegten Zwänge, über die Körper der Protagonistinnen statt. Schlussendlich glücken die Auflehnung gegen ihre Schöpfer und der damit verbundene Identitätsfindungsprozess, bei allen dreien Protagonistinnen zumindest teilweise.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Science Fiction Future Fiction Dystopie Körper Macht Identität Michel Foucault Judith Butler Blueprint Zwei und dieselbe Girl Parts der künstliche Mensch Klon Cyborg Android Adoleszenzroman
Autor*innen
Christina Huber
Haupttitel (Deutsch)
Personelle Dystopie - Das Verhältnis von Körper, Macht und Identität bei adoleszenten künstlichen Menschen in der Future Fiction
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine vergleichende Analyse am Beispiel von Charlotte Kerners "Blueprint", Mary E. Pearsons "Zwei und dieselbe" und John M. Cusicks "Girl Parts"
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
104 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Murray Gordon Hall
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.90 Literatur in Beziehung zu anderen Bereichen von Wissenschaft und Kultur ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.93 Literarische Stoffe, literarische Motive, literarische Themen ,
18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.08 Deutsche Sprache und Literatur
AC Nummer
AC14527246
Utheses ID
44423
Studienkennzahl
UA | 066 | 817 | |
