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Das Geheimnis des Menschen zwischen Gott und Welt aus der Perspektive von Romano Guardini
Alma-Maria Becker
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Katholisch-Theologische Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Katholische Religionspädagogik
Betreuer*in
Marianne Schlosser
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.50254
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13768.41691.744772-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit befasst sich mit dem Menschen, der sich selbst in seinem Dasein zwischen Gott und Welt als Geheimnis erfährt. Das Thema wird aus der christlichen Sicht von Romano Guardini, einem der bedeutendsten katholischen Theologen des 20. Jahrhunderts, behandelt. Der erste Teil beinhaltet Guardinis Leben, wobei besonders auf die Erfahrungen, die Guardinis eigenes persönliches Glaubensleben, seine Lehrtätigkeit und sein Denken geprägt haben, eingegangen wird. Am Beginn des zweiten Teils der Arbeit wird die Frage nach dem Geheimnis, dem Wesen des Menschen zwischen Gott und der Welt konkret gestellt. In vier Abschnitten wird dann das Thema entfaltet. Da Gott Ursprung und Ziel des menschlichen Daseins ist, wird von Gott ausgegangen, wobei anhand der biblischen Schöpfungsberichte gezeigt wird, dass der Mensch sowohl als Gottes Ebenbild auf die Welt ausgerichtet, als auch auf Gott bezogen, geschaffen wurde. Der Mensch, jeder Mensch hat von Gott einen Anruf, einen Auftrag erhalten, um diesen auf der Welt auszuführen. Aus biblischer Sicht lebten die ersten Menschen in völliger Klarheit über ihren Anruf, der Wesensbestimmung des Menschen ist. Durch den Sündenfall wurden sowohl das Urteilsvermögen als auch der Blick des Menschen auf die Welt verändert. Der Mensch wollte nicht mehr Ebenbild, sondern Urbild sein. Urbild ist aber Gott allein, und so ist dem Menschen sein Anruf, sein Auftrag auf der Welt nicht mehr bewusst. Das zweite Kapitel verdeutlicht besonders durch das neuzeitliche Bewusstsein und durch die Geschehnisse in der Geschichte, dass der Mensch und die Welt in Unheil stürzen, wenn nicht Gott als letzte Wirklichkeit gesehen wird. In weiterer Folge wird dann nochmals auf den Menschen und seine Beschaffenheit als Person eingegangen. Der Mensch, der in der Welt lebt, benötigt sowohl die Begegnung und Beziehung zu Mitmenschen, als auch zu Gott um sich entfalten zu können. Am Ende der Arbeit wird versucht zu zeigen, wie eine konkrete Gottesbeziehung gelebt werden kann, um ein Gespür für seinen eigenen persönlichen Anruf zu erhalten.
Abstract
(Englisch)
It is the main aim of this thesis to discuss the secret of man between God and the world based on the writings and the perspective of Romano Guardini, an Italian-born German Catholic priest, who is regarded as one of the most influential Catholic thinkers and academics of the 20th century. This research project is divided into two main parts: firstly, the life of Romano Guardini is analysed in detail in order to gain a better understanding of the very experiences that shaped his faith as a Christian and his thoughts as well as his teaching activity. Secondly, a more philosophical perspective will be adopted in order to discuss the essence of mankind and how we, as human beings, refer to God on the one hand and the world on the other hand. Firstly, God is illustrated as the origin and the destination of human existence. This analysis is based on the biblical view of man’s creation and the very moment, in which God created man in his image, but living on earth. It results from this episode of the Bible, that every person received a special call from God and is sent on a mission to be carried out in the world. According to the Bible, the first people on earth lived in complete clarity and consciousness regarding their mission, which formed the essential nature of mankind. Subsequently, the Fall of Man profoundly changed the way the first people, perceived the world. They no longer wanted to reflect the image of God, but rather form an archetype of their own. However, as God alone represents the archetype, humans lost their connection to their special call and mission in the world. Based on modern concepts of consciousness toward religion and the occurrence of various historic events, the second chapter illustrates how man and the world cause disaster, as God is no longer seen as the ultimate reality. Subsequently, a discussion follows on the essence of manhood. As embedded in the larger sphere of the world, a person needs both the encounter and the relationship with others of his kind as well as to God in order to be able to develop and finally to achieve fulfilment. Lastly, an attempt is made to show how a concrete relationship to God can be lived to feel one’s calling and very individual mission in this world.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
secret of man Romano Guardini call from God
Schlagwörter
(Deutsch)
Geheimnis des Menschen Romano Guardini Anruf Gottes
Autor*innen
Alma-Maria Becker
Haupttitel (Deutsch)
Das Geheimnis des Menschen zwischen Gott und Welt aus der Perspektive von Romano Guardini
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
II, 103 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Marianne Schlosser
Klassifikation
11 Theologie, Religionswissenschaft > 11.00 Theologie, Religionswissenschaft: Allgemeines
AC Nummer
AC14515231
Utheses ID
44437
Studienkennzahl
UA | 066 | 793 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1