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Psychedelics and the media in the Visegrad countries
Orsolya Feher
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Communication Science
Betreuer*in
Hajo Boomgaarden
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.50287
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13766.66026.882053-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der öffentlichen Meinung in den Visegrad-Ländern zu psychedelischen Substanzen und beleuchtet die Rolle der Medien bei der Kultivierung ebendieser. Die Studie konzentriert sich auf die vier Staaten der Visegrad Gruppe, deren Mitglieder gleichzeitig die Unabhängigkeit von der Sowjetunion erlangten und der Europäischen Union beitraten. Infolgedessen gelangten ominöse Substanzen im selben Zeitraum erstmals in die nationalen Drogenmärkte und in weiteren Gesellschaften. Nichtsdestotrotz ist die Drogenpolitik und internationale Haltung zu drogenbezogenen Themen in den genannten Ländern derzeit sehr unterschiedlich. Die These argumentiert, dass die sogenannte psychedelische Renaissance in den wohlhabenden westlichen Welt zwar sichtbar und mediatisiert ist, der Zustand der psychedelischen Wissenschaft aber, aufgrund des harten Stigmas welches psychedelische Drogen im ehemaligen Ostblock umgibt, hier hinter ihrem Potenzial zurückgeblieben ist. Bis jetzt hat die Diskrepanz zwischen der vielversprechenden medizinischen Nutzbarkeit psychedelischer Substanzen auf der einen Seite und der negativen Medienberichterstattung auf der anderen, noch kein akademisches Interesse an der Untersuchung dieses Stigmas ausgelöst. Das gegenwärtige Projekt will diese Forschungslücke mit Hilfe von qualitativen und quantitativen Methoden, sowie primärer und sekundärer Datenerfassung schließen. Die Auswirkungen der Massenmedien sowie, der jeweiligen kulturellen und rechtlichen Kontext jedes Landes werden mit linearen Regressionen sowie Mediation- und Moderationsanalysen verglichen und analysiert. Parallel zu früheren Studien zeigen die Ergebnisse, dass Menschen die häufig fernsehen, weniger Informationen und eine negativere Einstellung zu psychedelischen Substanzen haben. Dies stellt eine wichtige institutionelle, finanzielle und reputative Herausforderung für den Fortschritt der Wissenschaft dar. Das Ziel dieser Studie ist es, einen ausgewogenen öffentlichen Diskurs zu fördern, in dem aktuelle, reale und relevante Risiken angehen werden können.
Abstract
(Englisch)
This paper aims to shed light on the prevailing narratives regarding psychedelics in the Visegrad Countries’ public opinion and the media’s role in cultivating it. The study focuses on the four states of the Visegrad Alliance, whose members gained independence from the Soviet Union and later joined the European Union simultaneously. Thus, ominous substances were introduced to their drug markets and wider societies around the same period, yet their current drug policies and international stances on drug related issues differ vastly. The paper argues that although the so called psychedelic renaissance is rather visible and mediatized in wealthy occidental countries, due to a harsh stigma surrounding psychedelics in the former Eastern Bloc, the state of psychedelic science is lagging behind its potential. The discrepancy between the scientific promises of medical implications and the negative media coverage has not yet sparked an academic interest in examining the psychedelic stigma. Present project aims to fill this research gap by applying mixed methods of qualitative and quantitative, primary and secondary data collection. The effects of mass media and the impact of the respective cultural and legal environments of each country are compared and analyzed by multiple linear regressions, mediation and moderation analyses. As frequent viewers of television demonstrate a lower level of informedness and a more negative attitude towards psychedelics, the findings of this paper are parallel to what is a frequent topic among psychedelic researchers and one that poses important institutional, financial and reputational challenges on the progress science. The vision of this study is to foster a public discourse that is more balanced and in which real and relevant risks are addressed.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
psychedelics mass media cultivation theory drug policy psychedelic science communication science
Schlagwörter
(Deutsch)
psychedelische Drogen Massenmedien Kultivierungstheorie Drogenpolitik psychedelische Wissenschaft Kommunikationswissenschaft
Autor*innen
Orsolya Feher
Haupttitel (Englisch)
Psychedelics and the media in the Visegrad countries
Paralleltitel (Deutsch)
Psychedelika und Medien in den Visegrad-Ländern
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
71 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Hajo Boomgaarden
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.39 Massenkommunikation, Massenmedien: Sonstiges
AC Nummer
AC14515680
Utheses ID
44463
Studienkennzahl
UA | 066 | 550 | |
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