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Effects of group bonding on conformity in antisocial behaviour
Kirsti Leena Zrunek
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Jasminka Majdandžić
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.50328
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17982.93292.933964-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ähnlichkeit ist ein sehr subtiles Mittel um soziales Bonding zu erzeugen. Soziale Bindungen sind ein essentieller Teil des menschlichen Funktionierens und können als Schlüsselmotivation gesehen werden weshalb Menschen Gruppen bilden. Gruppenbildungen führen immer zu einer Unterscheidung von in-group und out-group, sowie zu Bildung von Gruppennormen. Gruppennormen können Motivation für vorteilhaftes und prosoziales Verhalten in Gruppenmitgliedern auslösen, andererseits können sie aber genauso antisoziales und schädliches Verhalten hervorrufen. Die vorliegende Arbeit möchte untersuchen ob sich wahrgenommene Gruppenähnlichkeit auf den Grad an Beteiligung in antisozialem Verhalten auswirkt. In einem gemischten faktoriellen Design spielten 117 Teilnehmer ein Konformitäts-Computerspiel mit entweder destruktiven oder nicht-destruktiven Mitspielern, nachdem sie den Eindruck vermitteln bekamen entweder ähnliche oder unähnliche Mitspieler zu haben. Klickraten in destruktiven Durchgängen dienten als abhängige Variable, die das Verhalten widerspiegelten. Nur das Verhalten der Mitspieler (destruktiv oder nicht-destruktiv) beeinflusste die Konformität in antisozialem Verhalten, aber nicht die wahrgenommene Ähnlichkeit mit der Gruppe. Versuchspersonen mit destruktiven Mitspielern wiesen höhere Klickraten in Abzugsdurchgängen auf als Versuchspersonen mit non-destruktiven Mitspielern. Weitere theoretische und praktische Implikationen werden dargelegt.
Abstract
(Englisch)
Similarity is a very subtle means to create social bonds. Social bonds are an essential part of human functioning and can be seen as a key motivation for people to form groups. The formation of groups always leads to the distinction of an in-group and out-group as well as the formation of group norms. Group norms can trigger motivation to beneficial and prosocial behaviour in the members of the group but contrarily the might just as likely unleash antisocial and harmful behaviour. This present research aimed at investigating whether perceived group similarity acts as a factor that moderates the degree of engagement in antisocial behaviour. In a mixed factorial design, 117 participants played a conformity computer game with either destructive or non-destructive co-players after having gotten the impression of having either similar or dissimilar co-players. Clicking rates in destructive trials served as a dependent variable reflecting behaviour. Only the behaviour by co-players (destructive or non-destructive) impacted the conformity in antisocial behaviour, but not the perceived similarity with one’s group. Participants with destructive co-players showed higher clicking rates in subtraction trials than participants with non-destructive co-players. Theoretical and practical implications are discussed.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
similarity group bonding conformity antisocial social norms
Schlagwörter
(Deutsch)
Ähnlichkeit Gruppenbonding Konformität antisozial soziale Normen
Autor*innen
Kirsti Leena Zrunek
Haupttitel (Englisch)
Effects of group bonding on conformity in antisocial behaviour
Paralleltitel (Deutsch)
Effekte von Gruppen Bonding auf Konformität in antisozialem Verhalten
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
59 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Jasminka Majdandžić
Klassifikationen
71 Soziologie > 71.39 Soziale Gruppen: Sonstiges ,
71 Soziologie > 71.44 Gruppenprozesse ,
77 Psychologie > 77.03 Methoden und Techniken der Psychologie ,
77 Psychologie > 77.05 Experimentelle Psychologie ,
77 Psychologie > 77.60 Sozialpsychologie: Allgemeines
AC Nummer
AC15033279
Utheses ID
44501
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1