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Demokratie und Postdemokratie
eine diskursanalytische Schulbuchuntersuchung
Christian Hackl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Deutsch UF Geschichte, Sozialkunde, Polit.Bildg.
Betreuer*in
Stefan Zahlmann
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.50373
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17982.17098.428163-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Inhaltsdimension der Demokratietheorie im Medium Schulbuch. Es soll der Frage nachgegangen werden, welche Konzepte, Inhalte, Methoden, Akteur_innen und Voraussetzungen für eine funktionierende Demokratie im Schulbuch vorgestellt werden und ob auf aktuelle innere Probleme der repräsentativen Demokratie eingegangen wird, die im wissenschaftlichen Diskurs unter dem Stichwort Postdemokratie präsent sind. Somit handelt es sich trotz des Fokus auf Schulbücher nicht um eine didaktische, sondern um eine inhaltliche und ideologiekritische Analyse. Im theoretischen Teil der Arbeit wird zuerst auf die Demokratie-Theorie aus historischer Perspektive eingegangen, sowie ein Fokus auf liberale und sozialistische Demokratie-Theorie gelegt. Daran anschließend wird auf die Krisentheorien der Demokratie seit den 1970er Jahren eingegangen. Daraus leiten sich die Kategorien für die Arbeit mit den Quellen ab. Für die Arbeit mit den Quellen wird methodisch zum einen die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring verwendet, um einen groben Überblick über die untersuchten Quellen zu bekommen. Daran anschließend folgt eine kritische Diskursanalyse nach Jäger, in der die einzelnen Fragmente genauer unter die Lupe genommen werden. Ziel der Arbeit ist es, herauszufinden, was zur bzw. über Demokratie im Schulbuch gesagt wird bzw. werden kann, und was nicht gesagt werden kann. Die Quellen selbst werden zwei der am meisten verwendeten Schulbuchreihen in der Sekundarstufe II in Österreich sein, die Reihe Zeitbilder und die Reihe Geschichte Oberstufe. Die vorläufige These, die im Rahmen dieser Arbeit überprüft werden soll, ist, dass im Schulbuch der wesentliche Inhalt sowie die einzige Methode der Demokratie jene der Wahl ist, als Hauptakteur_in steht die Partei im Zentrum und gegenwärtige Problemlagen der Demokratie werden nicht angesprochen. Dadurch wird ein Diskurs staatlich gefördert, der in dieser Arbeit als formeller Demokratie-Diskurs benannt wird, im Unterschied zu einem substanziellen Demokratie-Diskurs.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Demokratie Postdemokratie Geschichte Schulbuch Diskursanalyse
Autor*innen
Christian Hackl
Haupttitel (Deutsch)
Demokratie und Postdemokratie
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine diskursanalytische Schulbuchuntersuchung
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
94 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Stefan Zahlmann
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.06 Politische Geschichte ,
89 Politologie > 89.05 Politische Theorie
AC Nummer
AC14519230
Utheses ID
44537
Studienkennzahl
UA | 190 | 333 | 313 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1