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Das Motiv des Lehrers und seines Schülers in der Kinder- und Jugendliteratur
wer lernt von wem?
Teodora Matic
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Deutsch UF Geschichte, Sozialkunde, Polit.Bildg.
Betreuer*in
Murray G. Hall
DOI
10.25365/thesis.50484
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17982.35611.836373-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Das Motiv des Lehrers wurde seit dem 19. Jahrhundert bis zum 21. Jahrhundert in verschiedenen kinder- und jugendliterarischen Gattungen dargestellt. In diversen Beiträgen zur Kinder- und Jugendliteraturforschung werden ausschließlich die Lehrerrollen analysiert ohne Rücksicht auf die schulgeschichtlichen Erfahrungen der Autoren näher einzugehen. Mit der Diplomarbeit soll das Motiv des Lehrers und seines Schülers in fünf ausgewählten Werken innerhalb zweier Jahrhunderte analysiert und weiterführende Fragen, wie „Wer lernt von wem?“ und „Welche Erwartungen stellt die Gesellschaft damals und heute an den Lehrkörper?“ beantwortet werden. Durchgeführt wurde die Motivanalyse mit Blick auf den Entstehungshintergrund und in weiterer Folge durch die Erkenntnisse der Rezeptionsgeschichte zu Wilhelm Buschs Max und Moritz (1865), Friedrich Torbergs Der Schüler Gerber (1930), Ödön von Horváths Jugend ohne Gott (1937), sowie Christine Nöstlingers Schulgeschichten vom Franz (1987) und Joanne K. Rowlings Harry Potter (ab 1997). Unter der hermeneutischen Vorgehensweise soll ein Verständnis für die zeitgeschichtlichen und gesellschaftlichen Veränderungen ab dem 19. Jahrhundert im Bereich der Schulpolitik, Unterrichtsführungen und Erziehungstendenzen in Bezug zu den gewählten Primärwerken ermöglicht werden. Die theoretischen Ansätze und Analyseergebnisse dieser Diplomarbeit sollen einen erweiterten kulturhistorischen, sowie bildungs-und erziehungswissenschaftlichen Beitrag zur Kinder- und Jugendliteraturforschung mit Schwerpunkt auf Lehrer-Schüler-Konstellationen leisten. Die Forschungsfragen widmeten sich den Lehrer-Schüler-Rollen innerhalb der Jahrzehnte, dahingehend wurden Entwicklungen dieser Rollenverhältnisse in der Gesellschaft und Literatur analysiert. Hierbei stellte sich anhand der diversen Diskussionen und der vielseitigen Beiträge die Erkenntnis heraus, dass sich Lehrer-Schüler-Verhältnisse im geschichtlichen Verlauf zunehmend verändern. Diese wechselseitigen Beziehungen spiegeln dementsprechend gesellschaftspolitische Themen wieder.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Schüler Lehrer Schule Kinder- und Jugendliteratur Harry Potter Nöstlinger Max und Moritz Schüler Gerber Jugend ohne Gott
Autor*innen
Teodora Matic
Haupttitel (Deutsch)
Das Motiv des Lehrers und seines Schülers in der Kinder- und Jugendliteratur
Hauptuntertitel (Deutsch)
wer lernt von wem?
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
142 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Murray G. Hall
Klassifikationen
AC Nummer
AC14526973
Utheses ID
44628
Studienkennzahl
UA | 190 | 333 | 313 |
