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The influence of Jane Austen's "Emma" on Henry James' "Daisy Miller"
Claudia Papst
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Englisch UF Latein
Betreuer*in
Waldemar Zacharasiewicz
DOI
10.25365/thesis.50486
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17981.69582.872464-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit, “The influence of Jane Austen’s Emma on Henry James‘ Daisy Miller“ beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern „Daisy Miller“ von „Emma“ intertextuell beeinflusst wurde.
Zuerst werden die beiden Romane im Detail analysiert. Dabei wird sowohl auf den Kontext, in dem sie verfasst wurden, als auch auf die verschiedenen Einflüsse, die zu ihrer Entstehung beigetragen haben, eingegangen. Zusätzlich werden die Hauptcharaktere der beiden Romane und die wichtigsten Nebencharaktere analysiert. Bei der Analyse von „Daisy Miller“ ist auffallend, dass nur ein einziger Kritiker Jane Austen als möglichen Einfluss erwähnt.
Danach wird darauf eingegangen, wie Henry James Jane Austen in seinen literaturkritischen Essays beschreibt. Dies dient dazu herauszufinden, wie vertraut James mit Austens Werken war, und welchen literarischen Stellenwert sie für ihn hatten.
Zuletzt werden die beiden Werke verglichen. Es zeigt sich, dass die Grundthematik der beiden Romane eine ähnliche ist. Emma Woodhouse und Daisy Miller gehören derselben Gruppe von Standardfiguren an. Beide sind eigensinnige junge Frauen, deren Verhalten ihnen letzten Endes Schaden zufügt, vor denen sie der romantische Held bewahren will. Der Grund dafür, dass „Emma“ als Komödie gilt, „Daisy Miller“ jedoch in einer Tragödie endet, ist, dass Henry James Jane Austens Auffassung über gesellschaftliche Hierarchien nicht teilt. In Emma zeigt Jane Austen, dass soziale Hierarchien notwendig sind, um alle Mitglieder in einer Gesellschaft zu schützen. Mit „Daisy Miller“ widerspricht James diesem Konzept. Er zeigt, dass Menschen in verwundbaren Positionen leicht Opfer dieser Hierarchien werden, wenn sie diese nicht verstehen, oder aber sich aus persönlichen oder moralischen Gründen nicht einfügen können oder wollen.
Abstract
(Englisch)
This paper takes a look at the influence of Jane Austen’s “Emma” on Henry James’ “Daisy Miller”. First, both books are analysed in great detail. Afterwards, the paper takes a look at the literary relationship between Henry James and Jane Austen. Then, the books are compared and contrasted. “Daisy Miller” draws on the themes of “Emma” (the necessity of social hierarchies and their treatment of the vulnerable) and modifies them. This paper argues that Austen believed in the necessity of social hierarchies, but James did not. “Daisy Miller” is his commentary on the lack of compassion shown to people who do not fit into these hierarchies.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Emma Jane Austen Daisy Miller Henry James intertextuality
Schlagwörter
(Deutsch)
Emma Jane Austen Daisy Miller Henry James Intertextualität
Autor*innen
Claudia Papst
Haupttitel (Englisch)
The influence of Jane Austen's "Emma" on Henry James' "Daisy Miller"
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
97 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Waldemar Zacharasiewicz
Klassifikationen
18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.05 Englische Literatur ,
18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.06 Angloamerikanische Literatur
AC Nummer
AC15099429
Utheses ID
44630
Studienkennzahl
UA | 190 | 344 | 338 |
