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FAUDA und der Andere
Verena Hanna
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Internationale Entwicklung
Betreuer*in
Frank Stern
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.50509
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29131.12864.128652-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Mit Said lassen sich Werke der Populärkultur auf eine gegebenenfalls orientalistische Darstellungsweise des „Anderen“ untersuchen. Gemeinsam mit Simmels Exkurs über den Fremden und Freuds Ausführungen zu dem „Unheimlichen“ wird dies daher anhand der systematischen Filmanalyse nach Korte herangezogen, um die israelische Serie FAUDA auf ihre Differenzierung zwischen israelischen „Eigenen“ und palästinensischen „Anderen“ zu untersuchen. Ergänzt durch eine Inhaltsanalyse arabisch- und hebräischsprachiger Rezensionen zeichnet sich das Bild ab, dass orientalistischen Zügen in der Serie entweder direkt durch die Handlung widersprochen oder diese aber durch stilistische Mittel künstlerisch subvertiert werden. Die Analyse über Simmel und Freud zeigt, dass das Andere zwar als solcher auch präsentiert wird, durch den Einsatz von Doppelungen jedoch Zusammenhänge zum Eigenen geschaffen werden und die Sinnhaftigkeit der Eskalation des Konflikts in Frage gestellt wird.
Abstract
(Englisch)
Said’s theory on orientalism lends itself to analysing popular culture and its presentation of the “Other”. In combination with Simmel’s excursion on the stranger and Freud’s explanations on the “uncanny”, this is used to analyse the Israeli series FAUDA and its differentiation between the Israeli “Own” and Palestinian “Other”, utilizing Korte’s systematic film analysis. This is supplemented by an analysis of reactions and articles in both Arabic- and Hebrew-language media, leading to the conclusion that orientalist aspects in the series are either directly contradicted by the following developments or subverted by visually devices. Drawing on Simmel and Freud shows that while the Other might be presented as such, using the Doppelganger-motive serves to show parallels to the own side, connect the Other to it and challenge the sense of purpose of further escalation with regard to the conflict.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Fauda Israeli series Othering Orientalism Said Israel
Schlagwörter
(Deutsch)
Fauda Israelische Serien Othering Orientalismus Said Israel
Autor*innen
Verena Hanna
Haupttitel (Deutsch)
FAUDA und der Andere
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
115
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Frank Stern
Klassifikationen
02 Wissenschaft und Kultur allgemein > 02.99 Wissenschaft und Kultur allgemein: Sonstiges ,
24 Theater, Film, Musik > 24.31 Systematische Filmwissenschaft ,
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.00 Sozialwissenschaften allgemein: Allgemeines
AC Nummer
AC15405300
Utheses ID
44647
Studienkennzahl
UA | 066 | 589 | |
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