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Wechselspiel Medien und Politik einst und heute
eine Vergleichsstudie der 1970er mit den 2000er Jahren am Beispiel des Langzeitpolitikers Karl Blecha
Julia Schütz
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Friedrich Hausjell
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.50552
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29132.62356.408862-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Thema: „Wechselspiel Medien und Politik einst und heute“ Eine Vergleichsstudie der 1970er Jahre mit den 2000er Jahren. Methodik: Die Arbeit besteht aus der Kombination einer Literaturstudie und einer qualitativen Analyse von Experteninterviews. Als theoretischer Hintergrund dient die Opinion Leader Forschung, die Agenda-Setting und Building Theorie und die Nachrichtenwerttheorie. Der Arbeit liegen 7 forschungsleitende Fragen zu Grunde, welche einerseits aus der kommunikationswissenschaftlichen und medienpolitischen und andererseits aus der gesellschaftspolitischen Sicht beleuchtet wurden. Die Erhebungsmethode war dabei das Leitfadeninterview, welches mit vier Experten durchgeführt wurde. Ergebnisse und Conclusio: Zusammenfassend kam heraus, dass Medien und Politik einander brauchen. Das Wechselspiel, provokant befragt als Machtspiel, wurde als eher harmloser dargestellt als erwartet. Das Verhältnis zwischen Politik und Medien war zu Zeiten Kreiskys erstmals aktiviert worden. Die Berichterstattung ist einerseits schneller geworden und andererseits leider negativer. Zur Frage über den objektiven politischen Journalismus wurde herausgefunden, dass es objektiv nicht geben kann, da jeder Journalist ein Subjekt ist. Bei der letzten Forschungsfrage ging es um die steigende Politikverdrossenheit und wer die Schuld trage am schlechten Ruf der Regierung. Hier wurden fast ausschließlich die Medien genannt. Nur für einen Experten ist auch die Politik daran schuld, weil sie die Medien einschränke und weil viele Politiker nichts mit den Medien anfangen können. Abschließend kann man klar sagen, dass sicherlich beide in diesem Wechselspiel ihren Beitrag dazu leisten. Inwieweit es weitere Wahlen und vor allem die Wahlbeteiligungen beeinflussen wird ist eine spannende Zukunftsfrage und wirft Ideen für weitere Forschungsvorhaben auf.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
journalism mass media politics public opinion leader research expert interviews qualitative content analysis Karl Blecha
Schlagwörter
(Deutsch)
Journalismus Massenmedien Politik Öffentlichkeit Opinion Leader Forschung Experteninterviews qualitative Inhaltsanalyse Karl Blecha
Autor*innen
Julia Schütz
Haupttitel (Deutsch)
Wechselspiel Medien und Politik einst und heute
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Vergleichsstudie der 1970er mit den 2000er Jahren am Beispiel des Langzeitpolitikers Karl Blecha
Paralleltitel (Englisch)
Interplay between the media and politics - then and now : a comparative study of the 1970s with the 2000s, using the example of long-term politician Karl Blecha
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
168 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Friedrich Hausjell
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.01 Geschichte der Kommunikationswissenschaft ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.02 Kommunikationstheorie ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.12 Kommunikationsprozesse ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.30 Massenkommunikation, Massenmedien: Allgemeines ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.32 Öffentliche Meinung ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.33 Pressewesen ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.40 Nachrichtenwesen
AC Nummer
AC15332949
Utheses ID
44682
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1