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Writers on the road
perception of and perspectives on the United States in John Steinbeck’s Travels with Charley and Bill Bryson’s The Lost Continent
Kerstin Alexandra Dobschak
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Margarete Rubik
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.5018
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29836.06419.572253-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
John Steinbeck zählt unbestritten zu Amerikas bekanntesten Autoren, und auch Bill Bryson hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten einen Namen gemacht. Beide, jedoch, gehören nicht zur klassischen Kategorie des Reiseschriftstellers, und dennoch haben sie sich im Abstand von achtundzwanzig Jahren auf eine Reise durch ihr Heimatland begeben. Inkognito bereisten sie die Vereinigten Staaten von Amerika um das Land wieder zu entdecken, das sie aus ihrer Kindheit kannten, und auch um einen Teil von sich selbst zu finden. Auf ihren Reisen entdecken sie den amerikanischen Süden, Neuengland und die Städte an den Great Lakes, sie durchqueren Kalifornien, den Mittleren Westen und besuchen Nationalpark entlang der Strecke. John Steinbeck ist besonders an den Menschen des Landes interessiert. Immer wieder führt er Gespräche mit Fremden, versucht herauszufinden was diese denken und wie sie leben. Auf der Basis dieser Erfahrungen versucht Steinbeck den amerikanischen Charakter zu definieren. Bill Bryson hat, wie er selbst von sich sagt, kein Talent im Umgang mit Menschen. Deshalb konzentrieren sich seine Beobachtungen hauptsächlich auf das Land und die Sehenswürdigkeiten. Mit viel Witz beschreibt er die Städte und Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke, aber er spielt auch mit Stereotypen und Klischees bezüglich des amerikanischen Charakters. Vor dem Hintergrund der literaturwissenschaftlichen Theorie bezüglich Reiseliteratur werden die beiden Reiseberichte im Hinblick auf die Wahrnehmung und die Darstellung der Vereinigten Staaten verglichen. Die Reiseberichte mögen zwar fast dreißig Jahre auseinander liegen, jedoch stellt die Fülle von Kindheitsanekdoten in The Lost Continent eine Brücke dar, welche die beiden Bücher verbindet. Im Laufe des Vergleichs stellt sich heraus, dass das wichtigste Leitmotiv in beiden Werken die Nostalgie ist. Beide Autoren sehnen sich zurück in die Zeit ihrer Jugend und bedauern den Verlust vieler amerikanischer Kulturgüter und Traditionen. Daraus entsteht ein, wenn auch lückenhaftes, Bild Amerikas und seiner Entwicklung, welches fast das gesamte 20. Jahrhundert umspannt, begonnen bei Steinbecks Kindheitserinnerung bis hin zu Brysons Wahrnehmung in den spätern 1980er Jahren.
Abstract
(Englisch)
John Steinbeck is indisputably one of America’s greatest novelists, and also Bill Bryson has made a name for himself in the past twenty years. Both authors, however, cannot be categorized as traditional travel writers and still they set out on a quest to rediscover their country in two journeys almost thirty years apart. Incognito they travel the United States to rediscover the country they know from their childhood, but also to rediscover a part of themselves. On the road they discover the American South, New England and the cities of the Great Lakes, they cross California, the Midwest and visit national parks along the way. John Steinbeck is particularly interested in the people. Often he gets involved in discussions with strangers, trying to find out what they think and how they live. Taking these conversations as a basis, Steinbeck attempts to sketch and describe the American character Bill Bryson has according to himself no talent with people. Therefore, on his journey he pays more attention to the landscape and sights. With his humorous talent he describes towns and tourist attractions along the road, but also plays with stereotypes and clichés concerning the American character. Keeping the theoretical aspects of travel writing in mind, the two travel accounts are compared in respect to the perception of and perspectives on the Untied States. There might be thirty years between the two accounts, but Bryson’s extensive use of childhood anecdotes builds a bridge to connect both books. In course of the comparison it turns out that the most important leitmotif in both books is nostalgia. Both authors are longing for the days of their childhood and mourn the loss of many of America’s traditions. This creates an incomplete but none the less informative image of the development of the United States in the 20th century, starting in Steinbeck’s childhood memories and concluding with Bryson’s travel accounts in the late 1980s.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Bryson Steinbeck travel literature America United States road trip
Schlagwörter
(Deutsch)
Bryson Steinbeck Reiseliteratur Amerika USA Roadtrip
Autor*innen
Kerstin Alexandra Dobschak
Haupttitel (Englisch)
Writers on the road
Hauptuntertitel (Englisch)
perception of and perspectives on the United States in John Steinbeck’s Travels with Charley and Bill Bryson’s The Lost Continent
Paralleltitel (Deutsch)
Schriftsteller auf der Straße: Die Wahrnehmung und Darstellung der Vereinigten Staaten in John Steinbecks Travels with Charley und Bill Bryson's The Lost Continent
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
VII, 169 S., S. a - g : Ill.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Margarete Rubik
Klassifikation
18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.06 Angloamerikanische Literatur
AC Nummer
AC07658327
Utheses ID
4476
Studienkennzahl
UA | 190 | 344 | 313 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1