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"Wie viele Klischees dürfen's denn sein?" - De-/Konstruktionen von Heldinnen in phantastischen Jugendwerken des 21. Jahrhunderts
Carolin Vikoler
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Deutsch UF Psychologie und Philosophie
Betreuer*in
Anna Babka
DOI
10.25365/thesis.50934
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29134.63488.967954-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Diplomarbeit untersucht Geschlechterbilder in der populären aktuellen deutschsprachigen und internationalen phantastischen Literatur für Jugendliche, in Verfilmungen und originären Fantasy-Filmen und -Serien in einer breiten Auswahl: dem Film Wonder Woman, der Romantrilogie Eleria von Ursula Poznanski, der Edelsteintrilogie von Kerstin Gier, den drei Romanen der Bookless-Trilogie von Marah Woolf, den Romanen So kalt wie Eis von Oliver Schlick, Sturmland von Mats Wahl, 2084 von Jostein Gaarder, Die Bestimmung von Veronica Roth und der amerikanischen dystopischen Fernsehserie The 100.
Der Forschungsfrage „Welche Konstruktionen von Heldinnen finden sich in aktuellen phantastischen Werken für Jugendliche“ nähert sich vorliegende Arbeit mithilfe des dekonstruktivistischen Ansatzes, nachdem Geschlecht keine feststehende Eigenschaft ist und die Norm(-alität) der Geschlechterverhältnisse durch Wiederholung entsteht. Es werden die Konstruktionen der Heldinnen-Identitäten und des Figurenverhältnisses an den biographischen Ausschnitten der Reise der Heldin analysiert und gefragt, was infolge mit den Dominanz- und Machtverhältnissen geschieht und welche Identifikationsangebote den jungen Rezipient*innen angeboten werden. Die Arbeit erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern analysiert eine Auswahl vorhandener Konstruktionen in aktuell populär erfolgreichen Werken. Das Bild, das sich in der Analyse zeigt, ist vielfältig und das ist gut so. Von der Wiederholung gängiger Klischees von Geschlechterverhältnissen und Begehrensstrukturen bis hin zu überkommenen Machtverhältnissen oder Spielereien und Verschiebungen der Stereotype ist alles dabei. Die Identitätsentwürfe von Held*innen, die sich den Rezipient*innen bieten, sind vielfältig konstruiert.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Held Heldin Phantasie Jugendliteratur Dekonstruktion Konstruktion Kerstin Gier Marah Woolf Jostein Gaarder Kass Morgan Ursula Poznanski Veronica Roth Oliver Schlick Mats Wahl The 100 Wonder Woman
Autor*innen
Carolin Vikoler
Haupttitel (Deutsch)
"Wie viele Klischees dürfen's denn sein?" - De-/Konstruktionen von Heldinnen in phantastischen Jugendwerken des 21. Jahrhunderts
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
124 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Anna Babka
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.93 Literarische Stoffe, literarische Motive, literarische Themen ,
18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.10 Deutsche Literatur
AC Nummer
AC15405282
Utheses ID
44995
Studienkennzahl
UA | 190 | 333 | 299 |
