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Emma (Spira-)Plank und die Wiener Montessori-Bewegung
ein regionales Beispiel für den wechselseitigen Nutzen von Reformpädagogik und Politik in der Wiener Zwischenkriegszeit 1918-1938
Cornelia Steiner
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Stefan Hopmann
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.50982
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25798.90021.815367-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Vorliegende Masterarbeit widmet sich der Frage, wie das pädagogische Konzept von Maria Montessori von zwei einander entgegengesetzten politischen Richtungen vereinnahmt werden und sich als passend für unterschiedliche Ideologien und deren politische Ambitionen erweisen konnte. Ausgangspunkt der Arbeit ist die Biographie Emma (Spira-)Planks, einer wesentlichen Protagonistin der Montessori-Bewegung der Wiener Zwischenkriegszeit. Anhand der Aufarbeitung (Spira-)Planks Wiener Lebensweges wird einerseits die Geschichte der Montessori-Bewegung der Wiener Zwischenkriegszeit rekonstruiert, andererseits ein Blick auf die gesellschaftlichen und politischen Voraussetzungen geworfen, aufgrund derer sich die Montessori-Bewegung im Wien der 1920er und 1930er Jahre entwickeln konnte. Der Erfolg der Anerkennung und der Umsetzung dieses neuen pädagogischen Weges sowohl im italienischen Faschismus, als auch gleichzeitig im Wiener Sozialismus der Zwischenkriegszeit wird erst verständlich, wenn man Kenntnis der politischen Ausgangssituation hat, die persönlichen Engagements und Kontakte Maria Montessoris betrachtet und allem voran, die wissenschaftliche Unschärfe des Konzeptes berücksichtigt. Durch Mythisierung kann auch ohne wissenschaftliches Fundament dank sprachlich-rhetorischer Darstellung der Hintergrundüberlegungen und Ziele die Lehre Montessoris in diametral entgegengesetzte politische Systeme integriert werden.
Abstract
(Englisch)
This Master Thesis is dedicated to the question how the pedagogical concept of Maria Montessori could have been collected by two opposite political directions – socialism and faschism – and how the Montessori Method could have been used for their equal ideological benefit. The biographie of Emma (Spira-)Plank, one of the first Montessori teachers in Austria, is the starting point of the Thesis. Reconstructing (Spira-)Plank’s biographie helps not only to show her personal dedication to the Montessori Method, but also to trace the genesis and development of the Montessori Movement in Vienna during the first and the second World War – the Viennese “interwar period”. The success as well as the implementation of this new pedagogical path in Italy’s fascism and at the same time in the principles of the socialist government of Vienna in the interwar period, can only be fully understood by the knowledge of the political circumstances, the personal connections of Maria Montessori and, most of all, by the scientific indistinctness of the concept. By mythologizing the background and the aims of the concept, the theory of Montessori could have been integrated in the two totally different political concepts, only by the use of rhetoric and allegations even without a scientific base.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Maria Montessori Emma (Spira-)Plank Vienna Montessori Movement Viennese interwar period progressive education socialism fascism pedagogy politics
Schlagwörter
(Deutsch)
Maria Montessori Emma (Spira-)Plank Wien Montessori Bewegung Wiener Zwischenkriegszeit Reformpädagogik /Sozialismus Faschismus Pädagogik Politik
Autor*innen
Cornelia Steiner
Haupttitel (Deutsch)
Emma (Spira-)Plank und die Wiener Montessori-Bewegung
Hauptuntertitel (Deutsch)
ein regionales Beispiel für den wechselseitigen Nutzen von Reformpädagogik und Politik in der Wiener Zwischenkriegszeit 1918-1938
Paralleltitel (Englisch)
Emma (Spira-)Plank and the Viennese Montessori Movement : a regional example for the mutal benefit of progressive education and politics during the Viennese interwar period 1918-1938
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
142 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Stefan Hopmann
Klassifikation
80 Pädagogik > 80.36 Erziehung und Gesellschaft
AC Nummer
AC15049615
Utheses ID
45038
Studienkennzahl
UA | 066 | 848 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1