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Die politische Partizipation von Frauen zwischen 1918 und 1933 in Österreich mit Möglichkeiten zur Umsetzung im Unterrichtsfach Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung
Barbara Böhm
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Geschichte, Sozialkunde, Polit.Bildg. UF Psychologie und Philosophie
Betreuer*in
Christian Matzka
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.51069
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22119.58239.177553-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Diplomarbeit „Die politische Beteiligung von Frauen zwischen 1918 und 1933 mit Möglichkeiten zur Umsetzung im Unterrichtsfach Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung“ gliedert sich in einen fachtheoretischen und einen fachdidaktischen Teil. Im fachtheoretischen Teil wird untersucht, wie sich Frauen politisch beteiligten. Sie waren nicht nur als Wählerinnen politisch aktiv, sondern waren auch im Parlament als Abgeordnete vertreten. Nach dem Ersten Weltkrieg hatten die Frauen die Stimmenmehrheit, partizipierten aber nicht im selben Ausmaß als Männer. Frauen organisierten sich in parteiunabhängigen Vereinen und waren Mitglieder in den Parteien. Zwischen 1919 und 1933 waren sechs und dreizehn Frauen im Parlament vertreten. Sie waren verantwortlich für die Bereiche Erziehung, Unterricht, Soziale Verantwortung, Finanzen, Budget und Justiz. Mit den farblich unterschiedlichen Wahlkuverts nach Geschlecht wurde es 1920 möglich, die Wahlen genauer zu analysieren. Diese Statistiken zeigen wie Frauen und Männer gewählt haben und auch, wie die Wahlen ausgegangen wären, hätte jeweils nur eines der beiden Geschlechter gewählt. Obwohl die Frauen die Stimmenmehrheit hatten, waren sie weder in den Parteien noch im Parlament zu gleichen Teilen wie Männer vertreten. Im fachdidaktischen Teil werden anschließend Ideen für Unterrichtseinheiten erstellt, die sowohl die Kompetenzorientierung als auch die didaktischen Prinzipien und Konzepte berücksichtigen. Durch den Bildungs- und Lehrauftrag für Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung „Vergangenheit, Gegenwart und Zukunftsperspektiven“ wird es ermöglicht anhand aktueller Ereignisse eine Verknüpfung zur Vergangenheit herzustellen.
Abstract
(Englisch)
My diploma thesis is about the political participation of women between 1918 and 1933 in Austria. In addition, it demonstrates how this topic can be implemented in teaching units. On the one hand, my paper describes how women were politically active, not only at elections, in which they had been allowed to vote since 1918, but also it takes a closer look at women’s roles in politics and looks if they were able to change something. On the other hand, there are examples of school lessons, which show how these historical events can be linked to the present. These lessons could be based on current events such as the actual national elections or the International Women’s Day. After the First World War women made the majority of votes but they didn’t participate in the same way as men did. Besides being voters, women were also active in different parties. Between 1919 and 1933, six to thirteen women were representatives of the parliament and they worked in the departments of education, social responsibility, finance, budget and justice. In the 1920s women’s election papers had different colors than men’s, so experts were able to analyse how many women voted and which party they preferred. These statistics also gave the opportunity to show what it would look like if women were not participating at the elections or the other way around. The attendance of women and men were not the same neither in the parliament nor in the parties.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
women political participation elections representatives of the parliament parliament 1918-1933 school lessons history austria
Schlagwörter
(Deutsch)
Frauen Politische Partizipation Wahlen Abgeordnete 1918-1933 Parlament Bildungs- und Lehrauftrag Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung
Autor*innen
Barbara Böhm
Haupttitel (Deutsch)
Die politische Partizipation von Frauen zwischen 1918 und 1933 in Österreich mit Möglichkeiten zur Umsetzung im Unterrichtsfach Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
90 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christian Matzka
Klassifikation
15 Geschichte > 15.06 Politische Geschichte
AC Nummer
AC14555507
Utheses ID
45108
Studienkennzahl
UA | 190 | 313 | 299 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1