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Assessment of affinity and selectivity of novel norepinephrine transporter ligands
a binding study
Stefanie Foltin
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Pharmazie
Betreuer*in
Helmut Viernstein
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.51206
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16408.59642.217152-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Der NA-Transporter hat sich als Hauptanteil von neurologischen, psychischen und kardiovaskulären Ursachen im letzten Jahrzehnt herausgestellt. Morbus Parkinson, Alzheimer, Depression und das Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom entstehen durch übermäßige Wiederaufnahme von Noradrenalin. Für eine Früherkennung dieser Erkrankungen sind nicht invasive bildgebende Techniken wie PET erforderlich. Aus diesem Grund sind passende PET-tracer mit hoher Affinität zum Noradrenalin-Transporter für die klinische Diagnostik erforderlich. Ziel dieser Arbeit war es, Voruntersuchungen verschiedener Verbindungen mit unterschiedlicher chemischer Struktur für die Verwendung als PET-Tracer durchzuführen. Methode der Wahl war die in-vitro Affinitätsbindungsstudie. Besonders geeignet für die Evaluierung von Affinität und Selektivität war die kompetitive Bindungsstudie mit radioaktivmarkierte [3H]Nisoxetin. Die Inhibitionstests wurden jeweils mit radioaktivem Liganden, Referenz und neuer Substanzen an Membranen, die humane NA-transporter exprimieren, durchgeführt. Dabei wurden die richtige Pufferzusammensetzung, die Inkubationszeit und die Temperatur als begrenzende Faktoren beachtet. Zur Filtration und Sammlung der markierten Membranen wurde die Zellsammlungsmethode von Brandel® [30] gewählt. Für die Messung der Radioaktivität eignete sich die Flüssig-Szintillationszählung, deren Auswertung mittels GraphPad Prism Software erfolgte. Für die Berechnung der Ki-Werte war die Formel von Cheng und Prusoff [26] erforderlich. Zusammenfassend weisen fünf der getesteten Verbindungen hohe Affinität und Selektivität am NA-Transporter vor: FAPPI 1, PHOXI 1, PHOXI 2, Me@DIMAP und Me@HAPTHI zeigen Ki-Werte ≤10nM. Hervorzuheben ist die höchste Affinität von Me@HAPTHI am NA-Transporter mit einem Ki-Wert von 0,2nM ± 0,06. Aus diesem Grund werden bereits weitere präklinische Studien mit dem 11C-markierten Liganden untersucht.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Noradrenalintransporter Affinitätsbindungsstudie Flüssig-Szintillationszähler Me@HAPTHI
Autor*innen
Stefanie Foltin
Haupttitel (Englisch)
Assessment of affinity and selectivity of novel norepinephrine transporter ligands
Hauptuntertitel (Englisch)
a binding study
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
V, 72, XIX Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Helmut Viernstein
Klassifikation
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.00 Naturwissenschaften allgemein: Allgemeines
AC Nummer
AC15009799
Utheses ID
45229
Studienkennzahl
UA | 449 | | |
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