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Alpinistinnen im Spiegel der Berichterstattung - am Beispiel der Mediendarstellung von Wanda Rutkiewicz und Gerlinde Kaltenbrunner
Clara Koller
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Bewegung und Sport UF Psychologie und Philosophie
Betreuer*in
Rosa Diketmüller
DOI
10.25365/thesis.51274
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30330.18346.738769-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Studie hat zum Ziel einen weiteren Beitrag zu dem Thema Konstruktion von Geschlecht in der Sportberichterstattung zu liefern.
Die durchgeführte Untersuchung geht der Frage nach, wie Alpinistinnen in den Medien dargestellt werden. Um diese Frage beantworten zu können wurden in Österreich erschienene Fachzeitschriften über den Bergsport in dem Zeitraum von 1994 bis 2016 analysiert. Der Fokus dieser Untersuchung liegt auf der Berichterstattung zwei erfolgreicher Höhenbergsteigerinnen, der Polin Wanda Rutkiewicz und der Österreicherin Gerlinde Kaltenbrunner und liefert somit Erkenntnisse darüber, wie Bergsteigerinnen in Bergsteigermedien dargestellt werden.
Um die geschlechterspezifischen Unterschiede in der medialen Berichterstattung über den Bergsport zu ermitteln, wurden 85 Artikel aus Fachzeitschiften untersucht. Zuerst wurden die Artikel einer quantitativen Analyse unterzogen und in Diagrammform dargestellt. Anschließend wurden 23 Artikel mittels qualitativer Inhaltsanalyse genauer untersucht und die Ergebnisse zusammengefasst und interpretiert. Die qualitative Inhaltsanalyse wurde mit der Analysesoftware MAXQDA unterstützt.
Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass der Bergsport einem stetigen Wandel ausgesetzt ist. Die Fachzeitschriften beleuchten die geschlechterspezifischen Unterschiede respektvoll, tatsachengetreu und professionell. Auf der einen Seite werden die Entwicklungen in Richtung Akzeptanz und Gleichbehandlung der Frauen im Bergsport aufgezeigt, auf der anderen Seite die bestehende Diskriminierung und Ungleichbehandlungen. Sowohl Wanda Rutkiewicz als auch Gerlinde Kaltenbrunner hatten das Gefühl das Gleiche oder mehr leisten zu müssen wie ihre männlichen Kollegen, um akzeptiert und in späterer Folge respektiert zu werden. Die Voraussetzungen für Bergsteigerinnen sind durch die zeitlich gesehen spätere Professionalisierung nicht die gleichen wie für die Bergsteiger. Das Vorurteil, dass wenn Frauen mit Männern bergsteigen, der Mann die Frau hinaufzieht hat sich bis heute gehalten - obwohl Frauen längst bewiesen haben, dass sie ihre körperliche Unterlegenheit durch Geschicklichkeit, mentale Stärke in schwierigen Situationen wettmachen.
Abstract
(Englisch)
The current study has its goal to deliver another contribution to the theme ‘construction of gender in sports reporting’.
The study follows the question: ‘how do female alpinists get portrayed in media?’. To answer this question, different Austrian specialist journals about mountain sports from 1994 to 2016 were analysed. The focus of this examination lies on a reporting on two successful female mountaineers - the polish Wanda Rutkiewicz and the Austrian Gerlinde Kaltenbrunner - to provide insights about the medial portrayal of female mountaineers.
To find out gender specific differences in the medial report about mountain sports, 84 articles from specialist journals were analysed. First the articles were subjected to a quantitative analysis and then represented in a chart. Afterwards 23 articles were examined in detail through a qualitative content analysis and the results were summarized and interpreted. The qualitative content analysis was supported by the analysis software MAXQDA.
The results of the examination show, that mountain sports are suspended by a constant change. The specialist journals show the gender specific differences in a respectful, factual and professional way. On one hand, the developments of female acceptance and equality in mountain sports were shown, on the other hand they still show an unequal treatment and an existing discrimination. Both Wanda Rutkiewicz and Gerlinde Kaltenbrunner had the feeling to achieve the same or even more as their male colleagues to get accepted and respected. The conditions for female mountaineers are – because of the late professionalization – not the same as for male mountaineers. The prejudice that - if a man and a woman are climbing a mountain together, the man pulls the woman the whole way up – still is actual nowadays. All tough women already have proofed, that they can compensate their physical inferiority in difficult situations through their mental strength.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
medial presentation of mountaineers construction of gender sports reporting women climbing mountain sports
Schlagwörter
(Deutsch)
Mediendarstellung von Bergsteigerinnen Konstruktion von Geschlecht Sportberichterstattung Frauenalpinismus Bergsport
Autor*innen
Clara Koller
Haupttitel (Deutsch)
Alpinistinnen im Spiegel der Berichterstattung - am Beispiel der Mediendarstellung von Wanda Rutkiewicz und Gerlinde Kaltenbrunner
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
103 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Rosa Diketmüller
Klassifikation
76 Sport > 76.10 Sport, Sportwissenschaft: Allgemeines
AC Nummer
AC15040321
Utheses ID
45285
Studienkennzahl
UA | 190 | 482 | 299 |
