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Die Musikphilosophie Schopenhauers, Nietzsches und Adornos im Spannungsfeld von Leben und Erkenntnis
Josef Hackl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Philosophie
Betreuer*in
Konrad Liessmann
DOI
10.25365/thesis.51282
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30329.51932.643762-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Musikphilosophie Schopenhauers, Nietzsches und Adornos. Eingehend betrachtet wird, welche Funktionen die drei Philosophen der Kunst und insbesondere der Musik zuschreiben, vor allem hinsichtlich ihrer Lebensdienlichkeit und ihrem Beitrag zu einer wie auch immer gearteten Erkenntnis.
Die Differenzen wie Überschneidungen ihrer Ansichten werden herausgearbeitet, wobei zentrale Themen wie die Rolle der Dissonanz und des Kunstgenusses einer eingehenden Analyse zugeführt werden. Beispielsweise wird der Sprachähnlichkeit respektive Sprachferne der Musik, die bei allen drei thematisiert wird, Beachtung geschenkt und dem von Schopenhauer, Nietzsche wie auch Adorno behaupteten Sonderstatus im Verhältnis zu den anderen Künsten größte Aufmerksamkeit geschenkt.
Bei Adorno wird insbesondere auf Interpretationsdifferenzen und auf das Verhältnis seiner Analysen zum Selbstverständnis neuer Musik hingewiesen. Darüber hinaus wird die gesellschaftliche Relevanz hinterfragt, wobei die musikphilosophischen Interpretationen der Werke Beethovens, Mahlers, Wagners sowie Strawinskys und Schönbergs besondere Beachtung erhalten. Begriffe wie bestimmte Negation, Autonomie der Kunst und Ästhetizismus spielen hierbei eine tragende Rolle.
Eine detaillierte Untersuchung wird der von Adorno kritisierten Affirmativität von Musik, dem von der Kunst ausgehenden ‚Glücksversprechen’, das Nietzsche wie Adorno beschäftigt, und dem ästhetischen Phänomen der Dissonanz gewidmet. Die hier gewonnenen Erkenntnisse führen schließlich zu vielfältigen Interpretationsmöglichkeiten. Anhand der komplexen Ausarbeitung des Begriffs der Dissonanz und seiner Einbettung in die Gesamtargumentation können zahlreiche strittige Fragen, beispielsweise das Verhältnis von gesellschaftlicher und ästhetischer Ebene in der Musikphilosophie Adornos, erhellt werden. Besonders hervorzuheben ist hierbei die Präzisierung des immer wieder behaupteten elitären Moments der Adornoschen Ästhetik und seine Verbindung zum Schönheitsbegriff wie zur Rezeption.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Schopenhauer Nietzsche Adorno Musikphilosophie
Autor*innen
Josef Hackl
Haupttitel (Deutsch)
Die Musikphilosophie Schopenhauers, Nietzsches und Adornos im Spannungsfeld von Leben und Erkenntnis
Publikationsjahr
2017
Umfangsangabe
252 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Konrad Liessmann
Klassifikationen
08 Philosophie > 08.41 Ästhetik ,
24 Theater > 24.43 Musikphilosophie, Musikästhetik
AC Nummer
AC15063725
Utheses ID
45293
Studienkennzahl
UA | 066 | 941 | |
