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Integration durch Selbstständigkeit
ChinesInnen und TaiwanesInnen im Ethnic Business
Katharina Hausner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Jelena Tošić
DOI
10.25365/thesis.5089
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30426.42784.888370-4
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Der Terminus Integration wurde in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren regelmäßig diskutiert, gefordert und abgelehnt. PolitikerInnen äußern sich dazu, Zeitungen berichten immer häufiger über den Mangel an Integration und WissenschaftlerInnen diskutieren bereits seit geraumer Zeit darüber. Vor dem Hintergrund der derzeitigen Integrationsdebatte habe ich mir angesehen, inwiefern chinesische und taiwanesische MigrantInnen in Österreich, die im Ethnic Business selbstständig tätig sind, besser integriert sind als jene, die im regulären Arbeitsmarkt angestellt sind. Unterstützend zu meiner Feldforschung habe ich unter anderem das von Waldinger et al. entwickelte interaktive Modell, sowie das „Host- Stranger Relation Modell“ von Alexander angewandt. Im interaktiven Modell versuchen Waldinger et al. die ethnischen Strategien mit Gruppenmerkmalen und den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Aufnahmegesellschaft zu verbinden, um so ein möglichst vollständiges Bild von MigrantInnen als UnternehmerInnen zu erhalten und vor allem deren unterschiedlichen Strategien heraus zu kristallisieren. Des Weiteren habe ich ein Modell wie das „Host- Stranger Relation Modell“ gebraucht, anhand dessen ich die Rahmenbedingungen der Aufnahmegesellschaft noch intensiver untersuchen konnte, besonders in den Bereichen politische Maßnahmen, rechtlicher Rahmen, sowie die Reaktion der Aufnahmegesellschaft auf ArbeitsmigrantInnen.
Es hat sich gezeigt, dass kein homogenes Bild zum „Integrationsgrad“ von chinesischen und taiwanesischen MigrantInnen in Österreich vorherrscht bzw. man die Ergebnisse differenziert betrachten muss. Da die chinesische Migration nicht einheitlich ist, kommen ChinesInnen und TaiwanesInnen mit einem unterschiedlichen Bildungsniveau, sowie sozialem Kapital nach Österreich. Demnach sind weder die premigratorischen Faktoren, noch die Umstände der Migration, noch die postmigratorischen bei dieser MigrantInnengruppe homogen. Obwohl ChinesInnen und TaiwanesInnen in Österreich eine wachsende Gruppe darstellen, bleiben sie nach wie vor eine relativ kleine Minderheit unter den MigrantInnengruppen. Aus diesem Grund wurden keine spezifischen Maßnahmen getroffen um ChinesInnen und TaiwanesInnen „vollends“ in die österreichische Gesellschaft zu integrieren.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Integration Migration ChinesInnen und TaiwanesInnen Ethnic Business
Autor*innen
Katharina Hausner
Haupttitel (Deutsch)
Integration durch Selbstständigkeit
Hauptuntertitel (Deutsch)
ChinesInnen und TaiwanesInnen im Ethnic Business
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
102 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Jelena Tošić
Klassifikationen
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.99 Geisteswissenschaften allgemein: Sonstiges ,
73 Ethnologie > 73.79 Ethnologie: Sonstiges
AC Nummer
AC07689291
Utheses ID
4543
Studienkennzahl
UA | 307 | | |
