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Die Wahl der Notationssprache beim Konsekutivdolmetschen
eine empirische Studie in den Sprachenpaaren Englisch-Italienisch und Englisch-Deutsch
Martina Turrini
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Translation Italienisch Deutsch
Betreuer*in
Franz Pöchhacker
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.51457
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-27648.31675.448354-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit setzt sich das Ziel, die Wahl der Notationssprache bei den Sprachenpaa-ren Englisch-Deutsch und Englisch-Italienisch zu untersuchen. Der erste Teil dieser Arbeit be-fasst sich mit den theoretischen Aspekten, die für die empirische Untersuchung im zweiten Teil der Arbeit relevant sind. Zunächst wird das Konsekutivdolmetschen näher erläutert: Im Mittel-punkt stehen ein historischer Überblick, die Abgrenzung gegenüber anderen Dolmetschformen sowie das Effort Model von Daniel Gile (1995, 2009). Anschließend wird auf die Notation ein-gegangen, indem zuerst deren Hauptmerkmale erläutert und dann das Notationssystem von Ro-zan (1956) und Matyssek (1989) vorgestellt werden. Schließlich wird der Aspekt der Wahl der Notationssprache behandelt, indem erst die verschiedenen Positionen in der Literatur und dann der Forschungsstand anhand der empirischen Studien von Dam (2004a, 2004b), Szabó (2006) und Frey (2007) zu diesem Thema besprochen werden. Der zweite Teil der Arbeit besteht aus einem Experiment, das mit vier Studierenden am Zentrum für Translationswissenschaft der Universität Wien durchgeführt wurde. Die empirische Untersuchung setzte sich aus einem Fra-gebogen zur Wahl der Notationssprache, einer konsekutiven Dolmetschung Englisch-Deutsch und Englisch-Italienisch und einem retrospektiven Interview zusammen. Im Mittelpunkt stand die Hauptannahme, dass ein gemischtes Notationssystem vorherrschen würde, innerhalb dessen eine ausgangssprachliche Notation dominant sein würde. Ausgehend von den Ergebnissen stell-te sich heraus, dass sich alle StudienteilnehmerInnen einer gemischten Notation aus Ausgangs-, Ziel- und Drittsprache bedienten, wobei der Anteil an ausgangssprachlichen Notationselementen (auf Englisch) bei der Mehrheit der TeilnehmerInnen tatsächlich vorherrschte. Gleichzeitig wur-de auch eruiert, dass die Muttersprache (Italienisch) neben der Ausgangssprache bei beiden Re-den häufig zum Einsatz kam, während die B-Sprache nicht dominierend war. Dies bestätigt die Annahme, dass sich die Muttersprache unabhängig von der Dolmetschrichtung als sehr günstig für die Notation erweist, da sie spontaner abrufbar ist.
Abstract
(Englisch)
The aim of this master's thesis is to investigate the choice of language in note-taking in the lan-guage pairs English-German and English-Italian. The first part of the paper focuses on those theoretical aspects, which represent a key reference for the second part. Particular attention is given to its historical development, its differentiation from other forms of interpreting and the Effort Model of Daniel Gile (1995, 2009). The following part discusses the main features of consecutive interpreting, focusing especially on the note-taking system of Rozan (1956) and Matyssek (1989). Special attention is then given to the choice of language in note-taking in the light of different perspectives in the literature and then in relation to the state of the art on this topic, which is represented inter alia by the studies of Dam (2004a, 2004b), Szabó (2006) and Frey (2007). The second part of the thesis on an experiment conducted with four interpreting students at the Centre for Translation Studies in Vienna. At the beginning they were asked to fill in a questionnaire with questions relating to the choice of language. Subsequently two English texts were played, noted and interpreted into German and Italian, respectively, and after each interpretation a retrospective interview was carried out which each participant. The main as-sumption was that the students would use a mixed note-taking system, within which the source-language would dominate. The results suggest that all participants used a mixed language with elements of the source, target and a third language, whereby the source language (English) actu-ally dominated in the majority of the participants. At the same time, it was found that, besides the source language, the percentage of elements in the A-language (Italian) was high for both source texts, whereas the B-language was not dominant This confirms the hypothesis that the first language is highly suitable for note-taking, regardless of the interpreting direction as it is faster to use than the B-language.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
consecutive interpreting note-taking language for note-taking English-Italian English-German
Schlagwörter
(Deutsch)
Konsekutivdolmetschen Notation Notationssprache Englisch-Italienisch Englisch-Deutsch
Autor*innen
Martina Turrini
Haupttitel (Deutsch)
Die Wahl der Notationssprache beim Konsekutivdolmetschen
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine empirische Studie in den Sprachenpaaren Englisch-Italienisch und Englisch-Deutsch
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
177 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Franz Pöchhacker
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.45 Übersetzungswissenschaft ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.69 Sprachwissenschaft: Sonstiges
AC Nummer
AC15352730
Utheses ID
45445
Studienkennzahl
UA | 070 | 348 | 331 |
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