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Kino gegen das Vergessen
Die filmischen Metamorphosen des Zhang Yimou
Stefanie Rauscher
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Michael Gissenwehrer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.5102
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29734.84970.642855-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In ihrem inhaltlichen Schwerpunkt gewährt die Arbeit einen umfangreichen Einblick in die Entwicklungsgeschichte des chinesischen Films von seinen Anfängen im ausgehenden 19.Jahrhundert bis in das frühe 21.Jahrhundert. In der konkreten Untersuchung des definierten Forschungsgegenstandes entsteht eine differenzierte Analyse der fundamentalen politischen Dimension hinsichtlich ihrer determinierenden Wirkung auf die Entfaltung kultureller Phänomene. Dabei wird besonders die sich wandelnde Positionierung des Mediums Film im Kontext der Etablierung des kommunistischen Staatssystems betrachtet. Anhand des innovativen Mediums werden die Parameter der politischen und sozialen Wirklichkeit - die eine umfassende Einschränkung der künstlerischen Freiheit bedeuten - mit der historischen Realität abgeglichen. Im Hinblick auf die signifikante Intermedialität des chinesischen Films wird der analytische Fokus ergänzend auf traditionelle Volkskünste – wie Pekingoper, chinesisches Schattenspiel und Sprechtheater verweisen, die im Rahmen der Filmarbeit Zhang Yimous eine wesentliche Rolle spielen. Im Hauptteil der Arbeit wird der Regisseur Zhang Yimou anhand einer detaillierten Analyse ausgewählter Filme, in den Mittelpunkt der Betrachtung gerückt. Neben der Fokussierung auf die filmische Rekonstruktion der historischen Dimension, widmet sich die Arbeit auch einer differenzierten Untersuchung filmisch thematisierter Konflikte und Problemstellungen des politischen und sozialen Diskurses. Dabei wird vor allem die Mannigfaltigkeit von Zhang Yimous Verhandlung der chinesischen Geschichte im filmischen Diskurs erläutert und kritisch diskutiert. Im Speziellen widmet sich die vorliegende Studie der vielfältigen und imposanten visuellen Dramaturgie, die in Zhang Yimous Regiewerk als essentielles Leitmotiv der Gestaltung fungiert. Ergänzend verweist die Studie kritisch auf die zunehmende Globalisierung des chinesischen Filmes sowie auf die damit einhergehenden Anforderungen an ökonomisch rentable Dramaturgiekonzepte, die sich vorrangig an den Interessen eines internationalen Publikums orientieren müssen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
China film Zhang Yimou
Schlagwörter
(Deutsch)
China Film Zhang Yimou
Autor*innen
Stefanie Rauscher
Haupttitel (Deutsch)
Kino gegen das Vergessen
Hauptuntertitel (Deutsch)
Die filmischen Metamorphosen des Zhang Yimou
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
VIII, 207 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Michael Gissenwehrer
Klassifikationen
24 Theater, Film, Musik > 24.32 Filmgeschichte ,
24 Theater, Film, Musik > 24.37 Film: Sonstiges
AC Nummer
AC07695122
Utheses ID
4555
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
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